Nach einer Therapie mit:
4 Tage 100mg Decortin , danach 4 Tage jeweils 20mg weniger
2x 125mg Diamox
sowie 3x/Tag Nevanac Augentropfen
hat das OCT vom 11.5. ein erfreuliches Bild geliefert. Die Schwellung der Macula ist zurück gegangen. Lediglich kleine Bereiche sind noch nicht wieder so, wie sie am 23.02. waren.
Noch eine Woche mit 20mg Kortison sowie 1x 125mg Diamox und 3x täglich Nevanac Augentropfen und das Thema sollte "durch" sein.
Endlich kann ich wieder ans Arbeiten denken,
Ach ja: der Augeninnendruck ist momentan recht stabil bei um die 15mmHg
Freitag, 13. Mai 2016
Dienstag, 3. Mai 2016
OPs....
Damit ich meine Aufenthalte im OP nicht vergesse... :-)
28.02.2003 KPL RA ITN
07.08.2008 VK lavage
08.08.2008 KPL LA ITN
16.09.2008 Amnion ITN
23.10.2008 KPL LA ITN
04.11.2008 Synechiolyse LA
06.11.2008 Ein Faden LA
19.12.2008 Illig Schale LA
24.07.2009 Fäden ex LA
22.09.2009 CAT LA ITN
24.11.2009 CAT RA
10.11.2010 Zyklophoto RA ITN
15.09.2011 Lavage und injektion in VK LA
22.02.2012 KPL LA ITN Lamellär
25.02.2012 +3 Fäden LA
05.03.2012 +1 Faden LA
29.03.2012 KPL LA ITN LAMELLÄR +Amnion +Lid
14.09.2012 Fäden ex
03.11.2012 KPL LA ITN LAMELLÄR
20.12.2012 Amnion
02.01.2013 Amnion 04.01.2013 Amnion
29.07.2014 KPL LA ITN
04.08.2014 Amnion raus
07.08.2014 Synechiolyse
17.09.2014 2 Fäden rein
26.09 2014 1 Faden rein
24.02.2016 Zyklophoto RA ITN
03.03.2020 KPL RA ITN lammelär
09.03.2020 Entfernung Amnion Membran
13.03.2020 Ein Faden neu hinzu
07.04.2020 KPL LA ITN
17.04.2020 2 Fäden raus, 2 neue Fäden eingenäht
10.07.2020 RA 2 Fäden raus, 2 neue Fäden eingenäht
02.09.2020 RA 1 Fäden raus
28.02.2003 KPL RA ITN
07.08.2008 VK lavage
08.08.2008 KPL LA ITN
16.09.2008 Amnion ITN
23.10.2008 KPL LA ITN
04.11.2008 Synechiolyse LA
06.11.2008 Ein Faden LA
19.12.2008 Illig Schale LA
24.07.2009 Fäden ex LA
22.09.2009 CAT LA ITN
24.11.2009 CAT RA
10.11.2010 Zyklophoto RA ITN
15.09.2011 Lavage und injektion in VK LA
22.02.2012 KPL LA ITN Lamellär
25.02.2012 +3 Fäden LA
05.03.2012 +1 Faden LA
29.03.2012 KPL LA ITN LAMELLÄR +Amnion +Lid
14.09.2012 Fäden ex
03.11.2012 KPL LA ITN LAMELLÄR
20.12.2012 Amnion
02.01.2013 Amnion 04.01.2013 Amnion
29.07.2014 KPL LA ITN
04.08.2014 Amnion raus
07.08.2014 Synechiolyse
17.09.2014 2 Fäden rein
26.09 2014 1 Faden rein
24.02.2016 Zyklophoto RA ITN
03.03.2020 KPL RA ITN lammelär
09.03.2020 Entfernung Amnion Membran
13.03.2020 Ein Faden neu hinzu
07.04.2020 KPL LA ITN
17.04.2020 2 Fäden raus, 2 neue Fäden eingenäht
10.07.2020 RA 2 Fäden raus, 2 neue Fäden eingenäht
02.09.2020 RA 1 Fäden raus
Erklärungen:
ITN: Intubationsnarkose
RA: Rechtes Auge
LA: Linke Auge
KLP: Keratoplastik = Hornhauttransplantation
CAT: Cataract-OP =Grauer Star
Alle Eingriffe, die hier aufgeführt sind, fanden IM OP statt. Spaltlampen-Eingriffe sind hier nicht aufgeführt
Alle Eingriffe OHNE "ITN" fanden unter lokaler Betäubung statt-
ITN: Intubationsnarkose
RA: Rechtes Auge
LA: Linke Auge
KLP: Keratoplastik = Hornhauttransplantation
CAT: Cataract-OP =Grauer Star
Alle Eingriffe, die hier aufgeführt sind, fanden IM OP statt. Spaltlampen-Eingriffe sind hier nicht aufgeführt
Alle Eingriffe OHNE "ITN" fanden unter lokaler Betäubung statt-
Mittwoch, 2. März 2016
Nachsorge rechtes Auge
28.02.16
Gleich am Tag nach der Entlassung suchte ich den Augenarzt auf . um mir den Druck messen zu lassen. Dieser lag bei 26. So nahm ich noch am Abend sowie am darauffolgenden Tag 2x 1/2 Glaupax, damit der Druck nicht weiter anstieg. Auch ein vorläufiger Anstieg des Druckes wurde mir in der Klinik prognostiziert,
02.03.16
Wieder Druck-Kontrolle. Diesmal mit einer großen Überraschung. Der Druck war bei 15mmHg ! Endlich seit vielen Wochen wieder ein normaler Augeninnendruck. Jetzt muss nur noch das Sehen wieder besser werden - dann brauche ich die Posts nicht mehr diktieren :-)
Montag, 29. Februar 2016
Stationär - CPC
23.02.16
In der Glaukom-Sprechstunde wurde das rechte Auge gründlich untersucht. Der Druck war nach wie vor bei 28mmHg. Der Oberarzt hat zuerst 3 lockere Fäden am linken Auge entfernt und mit zu einer sogenannten CPC (Cyclophotocoangulation - Infos hier) geraten. Ich stimmte dem zu und blieb.
Am Nachmittag besprach der Chefarzt mit mir das Vorgehen und setzte den Eingriff gleich auf den 24.2. fest. Wegen der starken Schmerzen sollte die OP unter Vollnarkose stattfinden.
24.02.16
Wieder einmal geht es früh in den OP für eine kurze Vollnarkose. Diesmal soll lediglich eine Kehlkopf-Masken-Narkose erfolgen, da der Eingriff nur einige Minuten dauere.
Während der Narkose hat der Professor noch weitere 3 Fäden am linken Auge entfernt.
Intraoperativ wurden 199mg Cortison gespritzt.
Ich war ziemlich schnell wieder auf den Beinen, Der Druck wurde am nachmittag gemessen und war nur noch bei 21mmHg, Allerdings waren noch viele Entzündungszellen in der Vorderkammer und das Auge war sehr gereizt
Therapie: kein Glaupax mehr, 2x Cosopt S AT, 2x Spersacarpin AT, 2x Ocusalin AT
25.02.16
Der Professor war sehr zufrieden zumal die Entzündung rasch abklang. Kortison wurde auf 50mg festgelegt, die Tropftherapie blieb unverändert. Der Druck war nun 23mmHg.
26.02.16
Weitere Besserung des Augs und Druk bei 23mmHg.. Kortison wurde auf 10mg reduziert. Sollte alles stabil bleiben,könnte ich am Sonntag entlassen werden. Die nächste Kontrolle in Erlangen wurde auf 07.0.16 festgelegt.
27.02.16
Entlassung mit Druck 23mmHg und einem recht ruhigen Auge. Lediglich das Sehen ist noch schwierig und unscharf.. Das wird mich wohl noch eine Weile vom Arbeiten abhalten. Die Tropftherapie blieb unverändert.
Der Druck wird sich nach Aussage der Ärzte allmählich reduzieren. Das Auge müsse erst einmal wieder komplett zur Ruhe kommen.
In der Glaukom-Sprechstunde wurde das rechte Auge gründlich untersucht. Der Druck war nach wie vor bei 28mmHg. Der Oberarzt hat zuerst 3 lockere Fäden am linken Auge entfernt und mit zu einer sogenannten CPC (Cyclophotocoangulation - Infos hier) geraten. Ich stimmte dem zu und blieb.
Am Nachmittag besprach der Chefarzt mit mir das Vorgehen und setzte den Eingriff gleich auf den 24.2. fest. Wegen der starken Schmerzen sollte die OP unter Vollnarkose stattfinden.
24.02.16
Wieder einmal geht es früh in den OP für eine kurze Vollnarkose. Diesmal soll lediglich eine Kehlkopf-Masken-Narkose erfolgen, da der Eingriff nur einige Minuten dauere.
Während der Narkose hat der Professor noch weitere 3 Fäden am linken Auge entfernt.
Intraoperativ wurden 199mg Cortison gespritzt.
Ich war ziemlich schnell wieder auf den Beinen, Der Druck wurde am nachmittag gemessen und war nur noch bei 21mmHg, Allerdings waren noch viele Entzündungszellen in der Vorderkammer und das Auge war sehr gereizt
Therapie: kein Glaupax mehr, 2x Cosopt S AT, 2x Spersacarpin AT, 2x Ocusalin AT
25.02.16
Der Professor war sehr zufrieden zumal die Entzündung rasch abklang. Kortison wurde auf 50mg festgelegt, die Tropftherapie blieb unverändert. Der Druck war nun 23mmHg.
26.02.16
Weitere Besserung des Augs und Druk bei 23mmHg.. Kortison wurde auf 10mg reduziert. Sollte alles stabil bleiben,könnte ich am Sonntag entlassen werden. Die nächste Kontrolle in Erlangen wurde auf 07.0.16 festgelegt.
27.02.16
Entlassung mit Druck 23mmHg und einem recht ruhigen Auge. Lediglich das Sehen ist noch schwierig und unscharf.. Das wird mich wohl noch eine Weile vom Arbeiten abhalten. Die Tropftherapie blieb unverändert.
Der Druck wird sich nach Aussage der Ärzte allmählich reduzieren. Das Auge müsse erst einmal wieder komplett zur Ruhe kommen.
Montag, 22. Februar 2016
Rechtes Auge - wieder der Druck
Seit Anfang Februar beschäftigt mich wieder einmal das rechte Auge. Hier ist der Druck trotz maximaler Medikamentengabe nicht unter 30mmHG zu bekommen.
Die Therapie sah folgendermaßen aus:
2x Cosopt S AT , 2x Spersacarpin AT und sogar 2x 1 Glaupax in Tablettenform.
Nachdem der Druck am 22.2.16 am Morgen sowie am Abend bei 30mmHG lag (trotz 3 (!) Glaupax-Tabletten) hat mich meine Augenärztin am 23.2.16 nach Erlangen in die Glaukom-Sprechstunde geschickt. Schließlich ist mit diesem Druck nicht zu spaßen zumal es das "gute Auge" ist und der Sehnerv schon darunter leidet.
Vorsichtshalber sollte ich meine Tasche mitnehmen, da wohl entweder ein Druckprofil (t-Profil) gemacht werden wird oder sogar eine Verödung der Zilliarkörper im Auge mittels Cyclophotokoangulation - also Laser (Infos siehe hier) vorgenommen wird.
Die Therapie sah folgendermaßen aus:
2x Cosopt S AT , 2x Spersacarpin AT und sogar 2x 1 Glaupax in Tablettenform.
Nachdem der Druck am 22.2.16 am Morgen sowie am Abend bei 30mmHG lag (trotz 3 (!) Glaupax-Tabletten) hat mich meine Augenärztin am 23.2.16 nach Erlangen in die Glaukom-Sprechstunde geschickt. Schließlich ist mit diesem Druck nicht zu spaßen zumal es das "gute Auge" ist und der Sehnerv schon darunter leidet.
Vorsichtshalber sollte ich meine Tasche mitnehmen, da wohl entweder ein Druckprofil (t-Profil) gemacht werden wird oder sogar eine Verödung der Zilliarkörper im Auge mittels Cyclophotokoangulation - also Laser (Infos siehe hier) vorgenommen wird.
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Wie geht es weiter??
Nach eriner erneuten schmerzhaften Bulla am
14.10.15 mit einem Epitheldefekt nach dem Aufplatzen hat sich das Auge
respektive die Oberfläche schnell erholt.
***
Kortison gab es systemisch 75mg und wurde bis
folgenden Dienstag auf 50mg reduziert. Die Dosis war so hoch, da eine
Abstoßungsreaktion vermutet wurde. Lokal gab es außer Salbe und Omnisorb noch
Tobramycin als antibiotische Abdeckung. Nicht einmal Ikervis, da nicht ganz
klar war ob es epitheltoxisch wirkt.
Glücklicherweise konnte ich am Dienstag,
20.10.15 für bei der Stationsvisite den Professor sprechen und ihm die Problematik
der Bullae erläutern.
Seines Erachtens stellt sich die Sachlage wie
folgt dar:
Es handelt sich im keinerlei Entzündung oder
Abstoßungsreaktion. Daher war der scheinbar positive Effekt des systemischen
Kortisons wohl eher Zufall. Somit können die Steroide wieder reduziert werden. Die
Teilfadenentfernung am Donnerstag braucht nicht durchgeführt zu werden.
Anstatt Omnisorb soll in nun unkonserviertes
Ocusalin sowie 3x/Tag Ikervis (Ciclosporin) tropfen. Zudem bekam ich eine
Verbandslinse auf das Auge, um es weiter zur Ruhe kommen zu lassen und evtl.
die Bildung weiterer Bullae zu verhindern.
Abschließend war die Diagnose, dass die
Hornhaut scheinbar nicht mehr richtig funktioniere, also die Pumpfunktion nicht
im notwendigen Maße arbeite, sodass die Hornhaut immer wieder aufquillt. Sollte
keine Besserung eintreten müsse man über eine erneute perforierende
Transplantation nachdenken....
Freitag, 9. Oktober 2015
Therapie-Umstellung - Ikervis
Nach reiflicher Überlegung und nach langer
Diskussion mit meiner Augenärztin bin ich zum Entschluss gekommen, keine
Tabletten zur Immunsupression mehr einzunehmen, da diese offensichtlich den
Zustand des Auges kaum beeinflussen. Neben der Unverträglichkeit setzte ich
mich mit diesen Medikamenten einem hohen Krebsrisiko aus…..Normalerweise
sollten Reaktionen oder Probleme weiterhin mit Kortison behandelbar sein. Dies
vertrage ich einigermaßen gut und es besteht wenig Risiko.
Die Umstellung sieht nun wie folgt aus:
Ciclosporin bis zum Packungsende 2x50mg,
Decortin bleibt erst einmal für ein paar Wochen bei 12, 10 und 5 mg (alle 2 Wochen reduziert)
Lokal: IKERVIS (Ciclosporin Augentropfen) 1x/Tag
Keine Kortison-AT, um die Wirksamkeit bzw. Verträglichkeit der neuen Ikervis-AT zu beobachten.
Das schwierigste an der ganzen Umstellung wird wohl meine Haut bzw. Neurodermitis sein. Es wird in den nächsten Tagen/Wochen sehr heftig….
Die Umstellung sieht nun wie folgt aus:
Ciclosporin bis zum Packungsende 2x50mg,
Decortin bleibt erst einmal für ein paar Wochen bei 12, 10 und 5 mg (alle 2 Wochen reduziert)
Lokal: IKERVIS (Ciclosporin Augentropfen) 1x/Tag
Keine Kortison-AT, um die Wirksamkeit bzw. Verträglichkeit der neuen Ikervis-AT zu beobachten.
Das schwierigste an der ganzen Umstellung wird wohl meine Haut bzw. Neurodermitis sein. Es wird in den nächsten Tagen/Wochen sehr heftig….
Bullae Nr. 3
Ende September schon wieder: Bullae “ (Pseudophake
Bullöse Keratopathie)
Infos in deutscher Sprache hier: http://www.niios.com/content.php?na=196
Infos in deutscher Sprache hier: http://www.niios.com/content.php?na=196
Diesmal erfolgte die Therapie wie folgt:
Kein Kortison lokal, 75mg Decortin, 5x400mg
Aciclovir, Omnisorb und Hyabak. Ein voller Erfolg. Die Bulla verschwand ohne zu
platzen und das Auge erholte sich rasch. Kortison wurde langsam bis auf 12mg
reduziert. Lokal gibt es nach wie vor kein Dexa.
Der Zustand ist erstmal stabil
und die Hornhaut rel. klar. Vermutlich sind die ganzen Unruhen aktuell auf eine
Abstoßungsreaktion zurückzuführen…..und das unter DER Medikation…..
Ciclosporin, Cellcept, oder doch nichts?
Bereits am 17.9. äußerte ich in Erlangen,
dass ich das Ciclosporin aufgrund Unverträglichkeit nicht mehr einnehmen möchte.
Ein Jahr lang habe ich meinen Körper mit diesem starken Medikament extrem gequält. Der Vorschlag, auf das alternative Medikament Cellcept umzusteigen und die neuen Cicloporin-Augentropfen IKERVIS anzuwenden schien eine akzeptable Alternativ-Behandlung zu sein.
Ein Jahr lang habe ich meinen Körper mit diesem starken Medikament extrem gequält. Der Vorschlag, auf das alternative Medikament Cellcept umzusteigen und die neuen Cicloporin-Augentropfen IKERVIS anzuwenden schien eine akzeptable Alternativ-Behandlung zu sein.
Noch mehr Bläschen
In der Nacht vom 31.08. auf den 01.09.bekam
ich plötzlich starke Schmerzen. Beim Augenarzt dann wieder die Diagnose „Bulla“
(Pseudophake Bullöse Keratopathie).
Doch diesmal ist die Hornhaut gleich sehr
stark eingetrübt und geschwollen. Zudem zeichnete sich eine Infiltration in der
Hornhaut ab. Weiterhin wurde ein Hypopion, also eine Eiteransammlung in der
Vorderkammer vermutet (da die Hornhaut sehr trüb war, konnte keine gesicherte
Diagnose gestellt werden).
Somit schickte mich meine Augenärztin in die
Augenklinik. Gleich am nächsten Tag in der Ambulanz wurde festgestellt, dass
die Bullae nicht mehr da waren und das Epihel geschlossen war. Allerdings wurde
ebenfalls eine bakterielle Entzündung vermutet, sodass ich stationär bleiben
sollte. Es wurden fünf Tage Antibiotika-Infusion bei 50mg Decortin sowie lokale
Breitband-Antibiotika-Therapie verordnet.
Bereits nach 2 Tagen klarte die
Hornhaut etwas auf und die Ärzte konnten glücklicherweise feststellen, dass
kein Hypopion vorhanden war und sich die Vermutung einer bakteriellen Infektion
nicht bestätigte. Sicherheitshalber wurde die Therapie trotzdem zu Ende
gebracht. Am vierten Tag bekam ich dann den ersten Tropfen Kortison, um das
Infiltrat zu „bekämpfen“.
Am fünften Tag konnte ich dann die Klinik verlassen
und für ein paar Tage in den Urlaub fahren. Das Auge war soweit stabil.
Kontrolle am 17.9. in der
Hornhautsprechstunde: Positiver Verlauf. Das Infiltrat hat sich deutlich
abgegrenzt Therapie: 2x Dexa EDO und Pflege der Hornhaut.
Am 22.10. wird die
erste Hälfte der Hornhautfäden gezogen.
Sonntag, 27. September 2015
Keratopathia bullosa
Dieses Thema beschäftigt zur Zeit mich und mein linkes Auge.
https://en.wikipedia.org/wiki/Bullous_keratopathy
https://en.wikipedia.org/wiki/Bullous_keratopathy
Bereits im Juni die komischen Schmerzen….Beim
Check die Diagnose „Bulla“ bzw. Pseudophake Bullöse Keratopathie. Infos in deutscher
Sprache hier: http://www.niios.com/content.php?na=196
Aber so schnell , wie sie gekommen sind
(eigentlich war es ja nur ein Bläschen), war es auch wieder weg. Nach der Diagnose
am Morgen sollte ich Kortison tropfen – stündlich, da vermutlich das Auge
Kortison brauchte. Doch die zweite Untersuchung des Tages am Abend zeigte, dass
dadurch alles etwas schlimmer wurde und die Hornhaut eintrübte und die Bulla
geplatzt ist. Das Epithel war erstaunlicherweise schon wieder geschlossen. Nach
ein paar Tagen war die Trübung auch schon wieder verschwunden.
Da damals als Ursache ein Herpes vermutet
wurde, gab es wieder die volle Dröhnung Acic (5x400mg) sowie 60mg Decortin.
Lokal lediglich Pflege mit Hyabak und „Entwässerung“ mit Onmisorb.
Sonntag, 5. April 2015
Sonntag, 19. Oktober 2014
Neues aus der Forschung
Hier gibt's Neuigkeiten zum Thema Stammzellenforschung bei Hornhäuten:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/12/stammzellen-blinde-sollen-mit-fremder-hornhaut-wieder-sehen/
Und hier ein ähnlicher Bericht von www.innovations-report.de:
http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften-chemie/limbale-stammzellen-hornhaut-kann-wieder-nachwachsen.html
Hier ein Bericht von www.aerzteblatt.de:
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59255/Stammzellforscher-zuechten-menschliche-Hornhaut
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/12/stammzellen-blinde-sollen-mit-fremder-hornhaut-wieder-sehen/
Und hier ein ähnlicher Bericht von www.innovations-report.de:
http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften-chemie/limbale-stammzellen-hornhaut-kann-wieder-nachwachsen.html
Hier ein Bericht von www.aerzteblatt.de:
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59255/Stammzellforscher-zuechten-menschliche-Hornhaut
Freitag, 26. September 2014
Fäden
11.09.14: 1 Faden raus
Nachdem sich bei 6 Uhr ein Faden gelockert hat, wurde dieser vom Professor an der Spaltlampe entfernt. Bei den Kontrollen an den darauffolgenden Tagen hatte sich das Infiltrat um den Stichkanal der neuen Hornhaut bereits zurückgebildet. 50mg Decortin und 3x Dexa EDO sowie 3x Bepanthen Augensalbe und stündlich Hyabac zur Pflege haben dazu beigetragen.
Da die Hornhaut noch recht frisch eingenäht ist, braucht diese zum Halten der Position diese kleinen Fädchen. Also wurde für die darauffolgende Woche gleich ein Termin zur Faden-Nachlegung geplant.
17.09.14: 2 Fäden rein
Der kleine Eingriff fand unter örtlicher Betäubung im OP statt. Wieder Nerven-Krimi, da man wunderbar alles sehen kann, was der Prof. am Auge macht. Also das Einnähen mit der Nadel bekommt man live mit. Da sich beim Festziehen des Fadens bei 6 Uhr der Faden bei 7 Uhr leicht gelockert hatte, wurde dieser kurzerhand auch entfernt und an gleicher Stelle ein neuer Faden gelegt. Am nächsten Tag ging es mit geschlossenem Verband zur Nacht nach Hause. Die Kontrolle am Freitag und Samstag war positiv.
23.09.14: 2 Fäden raus und stationär
Während des Wochenendes machte sich immer mehr ein Fremdkörpergefühl im Auge breit. Meie Vermutung bestätigte sich am Montag abend bei meiner Augenärztin: Der Faden bei 6 Uhr ist leicht und der 7 Uhr-Faden komplett gelockert.
Am Dienstag, 23.09. früh ging es gleich nach Erlangen. Abends wurden nach vielen Voruntersuchungen beide Fäden wieder entfernt.
Das Gewebe in dem Bereich der gezogenen Fäden war entzündet und aufgeschwemmt. Auch bestand die Gefahr, dass sich die Hornhaut in diesem Bereich wieder verdünnen/auflösen könnte. Somit musste ich stationär bleiben und intensiv tropfen:
Stündlich Dexa EDO, 3x Ciclosporin AT, 3x Bepanthen Salbe, 2-stündlich Hyabak. Zudem 100mg (!) Decortin und 2x200mg Sandimmun zur Immunsupression.
26.09.14: ein Faden rein
Das Auge hat sich schnell stabilisiert und ist nun reizfrei. Grund genug für den Prof. einen neuen Faden bei "halb 7" einzunähen. Hoffentlich ist dann mal Ruhe!!
Übers Wochenende war das Auge sehr ruhig und stabil. Kortison wurde auf 80mg reduziert. Die Tropftherapie ist gleich geblieben.
Am Montag, den 29.09.14 gibt der Professor grünes Licht für die Entlassung. "Alles sehr gut". Der neue Faden ist schön fest und die ehemalig entzündeten Stellen wieder ruhig.
Theapie: 80mg Decortin, 2x200mg Sandimmun, 2-stündl. Dexa EDO, 2-stündl. Hyabak, 3x Ciclosporin AT, 3x Bepanthen Salbe und Hydrokortison Salbe zur Nacht.
Wenn nun der Ciclosporin-Spiegel im Blut über 100ng/ml gestiegen ist, kann die Dosis sukzessive zu einer Erhaltungsdosis reduziert werden. 2x200mg in Verbindung mit 80mg Decortin sind echt der Wahnsinn.
Nachdem sich bei 6 Uhr ein Faden gelockert hat, wurde dieser vom Professor an der Spaltlampe entfernt. Bei den Kontrollen an den darauffolgenden Tagen hatte sich das Infiltrat um den Stichkanal der neuen Hornhaut bereits zurückgebildet. 50mg Decortin und 3x Dexa EDO sowie 3x Bepanthen Augensalbe und stündlich Hyabac zur Pflege haben dazu beigetragen.
Da die Hornhaut noch recht frisch eingenäht ist, braucht diese zum Halten der Position diese kleinen Fädchen. Also wurde für die darauffolgende Woche gleich ein Termin zur Faden-Nachlegung geplant.
17.09.14: 2 Fäden rein
Der kleine Eingriff fand unter örtlicher Betäubung im OP statt. Wieder Nerven-Krimi, da man wunderbar alles sehen kann, was der Prof. am Auge macht. Also das Einnähen mit der Nadel bekommt man live mit. Da sich beim Festziehen des Fadens bei 6 Uhr der Faden bei 7 Uhr leicht gelockert hatte, wurde dieser kurzerhand auch entfernt und an gleicher Stelle ein neuer Faden gelegt. Am nächsten Tag ging es mit geschlossenem Verband zur Nacht nach Hause. Die Kontrolle am Freitag und Samstag war positiv.
23.09.14: 2 Fäden raus und stationär
Während des Wochenendes machte sich immer mehr ein Fremdkörpergefühl im Auge breit. Meie Vermutung bestätigte sich am Montag abend bei meiner Augenärztin: Der Faden bei 6 Uhr ist leicht und der 7 Uhr-Faden komplett gelockert.
Am Dienstag, 23.09. früh ging es gleich nach Erlangen. Abends wurden nach vielen Voruntersuchungen beide Fäden wieder entfernt.
Das Gewebe in dem Bereich der gezogenen Fäden war entzündet und aufgeschwemmt. Auch bestand die Gefahr, dass sich die Hornhaut in diesem Bereich wieder verdünnen/auflösen könnte. Somit musste ich stationär bleiben und intensiv tropfen:
Stündlich Dexa EDO, 3x Ciclosporin AT, 3x Bepanthen Salbe, 2-stündlich Hyabak. Zudem 100mg (!) Decortin und 2x200mg Sandimmun zur Immunsupression.
26.09.14: ein Faden rein
Das Auge hat sich schnell stabilisiert und ist nun reizfrei. Grund genug für den Prof. einen neuen Faden bei "halb 7" einzunähen. Hoffentlich ist dann mal Ruhe!!
Übers Wochenende war das Auge sehr ruhig und stabil. Kortison wurde auf 80mg reduziert. Die Tropftherapie ist gleich geblieben.
Am Montag, den 29.09.14 gibt der Professor grünes Licht für die Entlassung. "Alles sehr gut". Der neue Faden ist schön fest und die ehemalig entzündeten Stellen wieder ruhig.
Theapie: 80mg Decortin, 2x200mg Sandimmun, 2-stündl. Dexa EDO, 2-stündl. Hyabak, 3x Ciclosporin AT, 3x Bepanthen Salbe und Hydrokortison Salbe zur Nacht.
Wenn nun der Ciclosporin-Spiegel im Blut über 100ng/ml gestiegen ist, kann die Dosis sukzessive zu einer Erhaltungsdosis reduziert werden. 2x200mg in Verbindung mit 80mg Decortin sind echt der Wahnsinn.
Freitag, 29. August 2014
Augen-Bilder
Auf dem ersten Bild ist der Zustand bei Perforation der Hornhaut zu sehen (29.07.14). Die Hornhaut ist fast komplett eingetrübt und Gefäße sprießen bis zur Perforation im Zentrum. Das Auge wird durch eine Verbandslinse geschützt.
Das zweite Bild zeigt den Zustand am 21.08.14.
- Zentral wurde die defekte Hornhaut komplett perforierend entfernt (ovaler Ausschnitt).
- Im Randbereich wurde nur ein Teil der Hornhaut herauspräpariert.
- Auf diesen Falz wurde dann die neue Hornhaut aufgesetzt und mit Einzelknüpf-Nähten mit der Wirtshornhaut verbunden.
- Die Knoten und Faden-Enden werden im Stroma versenkt. Darüber bildet sich das Epithel
- Die Oberfläche ist noch rel. uneben . Weiterhin kann man (an der Spaltlampe) noch kleine Falten in der "hintersten Schicht" der Hornhaut - der Descemet-Membran sehen. Diese "Falten" und Unebenheiten sind nach einer perforierenden Keratoplastik normal und glätten sich durch viel Hornhautpflege.
Das zweite Bild zeigt den Zustand am 21.08.14.
Man kann auf diesem Bild folgendes deutlich erkennen:
- Im Randbereich wurde nur ein Teil der Hornhaut herauspräpariert.
- Auf diesen Falz wurde dann die neue Hornhaut aufgesetzt und mit Einzelknüpf-Nähten mit der Wirtshornhaut verbunden.
- Die Knoten und Faden-Enden werden im Stroma versenkt. Darüber bildet sich das Epithel
- Die Oberfläche ist noch rel. uneben . Weiterhin kann man (an der Spaltlampe) noch kleine Falten in der "hintersten Schicht" der Hornhaut - der Descemet-Membran sehen. Diese "Falten" und Unebenheiten sind nach einer perforierenden Keratoplastik normal und glätten sich durch viel Hornhautpflege.
Sonntag, 24. August 2014
Donnerstag, 14. August 2014
Perforation und Transplantation
In den letzten Wochen hat sie viel ereignet. Dies möchte ich hier relativ kurz zusammenfassen, um zumindest chronologisch up to date zu bleiben.
Vorneweg ist zu erwähnen, dass gemeinsam mit dem Professor geplant wurde, im Oktober eine Transplantation geplant durchzuführen, um das linke Auge endlich wieder "sehen zu lassen".
Therapie bis dahin:
LA: 2x/täglich Dexa EDO, Hornhautpflege
RA: 2x/täglich TIMO EDO, 2x Spersacapin, Hornhautpflege
26.07.14: leichte Schmerzen und Ziehen im linken Auge
27.07.14: Beschwerden werden leicht weniger
28.07.14: Früh bei meiner Augenärztin: Diagnose: Epithel zentral geöffnet, Hornhaut extrem dünn und Gefahr des "Einschmelzens". Ein sofortiges Vorstellen in Erlangen wurde vereinbart.
28.07.14: Hornhaut perforiert nach Augenarztbesuch auf dem Parkplatz
28.07.14: Vorstellung beim Professor in Erlangen. Glück im Unglück! An diesem Montag ist er Mittags ausnahmsweise länger in der Klinik bevor er nach Bamberg fährt. Die Perforation wurde bestätigt und eine frühestmögliche Transplantation festgelegt. Leider konnte ich keine sofortige Zusage für den darauffolgenden Tag bekommen, da aktuell kein Transplantat verfügbar war. Prophylaktisch bekam ich systemisch Antibiotika, da die Ursache des Defektes nicht bekannt war.
29.07.14: Ich musste auf eine OP vorbereitet und somit nüchtern sein. Ziemlich genau Mittag bekam ich die Info, dass die Transplantation stattfinden wird. Ein Glück ! Gegen 15.30 Uhr war alles vorbei und ich geschafft von der Narkose wieder im Zimmer. Über die neue neue Hornhaut nähte der Professor wieder einmal eine Amnion Membran, um die Epithelheilung zu beschleunigen. Darüber bekam ich auch wieder eine Verbandslinse auf das Auge.
30.07.14: In den folgenden Tagen bekam ich weiterhin Antibiotika systemisch und lokal. Zudem Augentropfen prophylaktisch gegen Pilzinfektion. Das entnommene Gewebe wurde parallel zur Mikrobiologie geschickt, um etwaige Keine und/oder Pilze wachsen zu lassen.
31.07.14: Alles verläuft sehr ruhig und sehr gut. Das Auge erholt sich gut vom Eingriff. In den folgenden Tagen bekam ich die Nachricht aus der Mikrobiologie, dass keinerlei Bakterien oder Pilze gewachsen sein.
04.08.14: Unter örtlicher Betäubung entfernte der Professor im OP die in de Bindehaut eingenähte Amnionmembran. Erst danach konnte der Zustand der neuen Hornhaut beurteilt werden. Der Professor erkannte eine Synechie, also eine Verklebung der Iris mit der Hornhaut. Diese sollte am folgenden Donnerstag operativ gelöst werden, falls es sich im Verlauf nicht selbst lösen würde.
06.08.14: Die Verklebung hat sich zwar teilweise gelöst, jedoch wurde die OP für den Folgetag geplant. Da diese relativ komplex war und ich dies unter örtlicher Narkose gerade noch aushalten könne, wurde sicherheitshalber eine Vollnarkose auf stand by vorbereitet. D.h. sollten Komplikationen auftreten, könnte ich schnell "eingeschläfert" werden.
07.08.14: OP in örtlicher Narkose. Die Verklebungen werden gelöst und die Hornhautränder besser ausgerichtet. Neben Hyaloronsäure gab der Professor eine Luftblase in die Vorderkammer, um erneute Verklebungen zu vermeiden. Deshalb sollte ich den Kopf auf die rechte Seite drehen bzw. einen Tag auf der rechten Seite liegen. Somit befand sich die Luftblase im linken Bereich der Vorderkammer und verhinderte Verklebungen.
08.08.14: Die folgenden Tage verliefen recht positiv und das Auge erholte ich enorm. In der Vorderkammer waren kaum mehr Entzündungszellen vorhanden und sehen konnte ich auch schon - immerhin 10%.
13.08.14: Endlich Entlassung - das erneute Abenteuer hat ein glückliches Ende genommen. Jetzt heißt es wieder "Ruhe und Schonen".
Vorneweg ist zu erwähnen, dass gemeinsam mit dem Professor geplant wurde, im Oktober eine Transplantation geplant durchzuführen, um das linke Auge endlich wieder "sehen zu lassen".
Therapie bis dahin:
LA: 2x/täglich Dexa EDO, Hornhautpflege
RA: 2x/täglich TIMO EDO, 2x Spersacapin, Hornhautpflege
26.07.14: leichte Schmerzen und Ziehen im linken Auge
27.07.14: Beschwerden werden leicht weniger
28.07.14: Früh bei meiner Augenärztin: Diagnose: Epithel zentral geöffnet, Hornhaut extrem dünn und Gefahr des "Einschmelzens". Ein sofortiges Vorstellen in Erlangen wurde vereinbart.
28.07.14: Hornhaut perforiert nach Augenarztbesuch auf dem Parkplatz
28.07.14: Vorstellung beim Professor in Erlangen. Glück im Unglück! An diesem Montag ist er Mittags ausnahmsweise länger in der Klinik bevor er nach Bamberg fährt. Die Perforation wurde bestätigt und eine frühestmögliche Transplantation festgelegt. Leider konnte ich keine sofortige Zusage für den darauffolgenden Tag bekommen, da aktuell kein Transplantat verfügbar war. Prophylaktisch bekam ich systemisch Antibiotika, da die Ursache des Defektes nicht bekannt war.
29.07.14: Ich musste auf eine OP vorbereitet und somit nüchtern sein. Ziemlich genau Mittag bekam ich die Info, dass die Transplantation stattfinden wird. Ein Glück ! Gegen 15.30 Uhr war alles vorbei und ich geschafft von der Narkose wieder im Zimmer. Über die neue neue Hornhaut nähte der Professor wieder einmal eine Amnion Membran, um die Epithelheilung zu beschleunigen. Darüber bekam ich auch wieder eine Verbandslinse auf das Auge.
30.07.14: In den folgenden Tagen bekam ich weiterhin Antibiotika systemisch und lokal. Zudem Augentropfen prophylaktisch gegen Pilzinfektion. Das entnommene Gewebe wurde parallel zur Mikrobiologie geschickt, um etwaige Keine und/oder Pilze wachsen zu lassen.
31.07.14: Alles verläuft sehr ruhig und sehr gut. Das Auge erholt sich gut vom Eingriff. In den folgenden Tagen bekam ich die Nachricht aus der Mikrobiologie, dass keinerlei Bakterien oder Pilze gewachsen sein.
04.08.14: Unter örtlicher Betäubung entfernte der Professor im OP die in de Bindehaut eingenähte Amnionmembran. Erst danach konnte der Zustand der neuen Hornhaut beurteilt werden. Der Professor erkannte eine Synechie, also eine Verklebung der Iris mit der Hornhaut. Diese sollte am folgenden Donnerstag operativ gelöst werden, falls es sich im Verlauf nicht selbst lösen würde.
06.08.14: Die Verklebung hat sich zwar teilweise gelöst, jedoch wurde die OP für den Folgetag geplant. Da diese relativ komplex war und ich dies unter örtlicher Narkose gerade noch aushalten könne, wurde sicherheitshalber eine Vollnarkose auf stand by vorbereitet. D.h. sollten Komplikationen auftreten, könnte ich schnell "eingeschläfert" werden.
07.08.14: OP in örtlicher Narkose. Die Verklebungen werden gelöst und die Hornhautränder besser ausgerichtet. Neben Hyaloronsäure gab der Professor eine Luftblase in die Vorderkammer, um erneute Verklebungen zu vermeiden. Deshalb sollte ich den Kopf auf die rechte Seite drehen bzw. einen Tag auf der rechten Seite liegen. Somit befand sich die Luftblase im linken Bereich der Vorderkammer und verhinderte Verklebungen.
08.08.14: Die folgenden Tage verliefen recht positiv und das Auge erholte ich enorm. In der Vorderkammer waren kaum mehr Entzündungszellen vorhanden und sehen konnte ich auch schon - immerhin 10%.
13.08.14: Endlich Entlassung - das erneute Abenteuer hat ein glückliches Ende genommen. Jetzt heißt es wieder "Ruhe und Schonen".
Über ein Jahr (fast) Ruhe
Bis auf leicht erhöhten Augeninnendruck im rechten Auge verlief über ein Jahr fast ereignislos. Das linke Auge, bzw. dessen Hornhaut blieb trüb und relativ ruhig. Systemisch nahm ich eine Kortison-Erhaltungsdosis von ca. 12mg/Tag. Den Druck rechts konnte ich mit Diamox relativ gut regeln. Hier war zum Teil auch eine Dauertherabie von 1/2 bis 1 Tablette pro Tag nötig.
Eini signifikante Änderung war die Verschlechterung des Visus am rechten Auge aufgrund eines stärkeren Astigmatismus. Mit eine neuen Brillenglas kann dies gerade noch auf 80% Sehleistung korrigiert werden.
Da ich vermutete, dass meine Kortisonsalbe für meine Hautprobleme ausschlaggebender Faktor für diese Veränderung war, habe ich diese abgesetzt und mit der Dauertherabie mit systemischen Kortison begonnen.
Eini signifikante Änderung war die Verschlechterung des Visus am rechten Auge aufgrund eines stärkeren Astigmatismus. Mit eine neuen Brillenglas kann dies gerade noch auf 80% Sehleistung korrigiert werden.
Da ich vermutete, dass meine Kortisonsalbe für meine Hautprobleme ausschlaggebender Faktor für diese Veränderung war, habe ich diese abgesetzt und mit der Dauertherabie mit systemischen Kortison begonnen.
Montag, 10. Juni 2013
Erste Erfolge
Am Freitag, 07.06.13 war der erste Tag ohne die 12mg Decortin. Am Samstag und am Sonntag wurde jeweils ein Druck von 18mmHg gemessen. Das ist wirklich mal ein Erfolg, vor Allem, da ich Glaupax auf 2x1/2 Tablette reduziert habe und nur noch 2x Timo EDO tropfe.
Allem Anschein nach hat wohl das Kortison für den hohen Druck gesorgt. Morgen am 11.06. werde ich früh in der Klinik den Druck messen lassen - dann sogar ohne die halbe Glaupax Tablette am Morgen.
Durch das Absetzten des Kortisons komme die alten Probleme wieder zum Vorschein: meine Neurodermitis und damit die juckenden Lidränder.Mal sehen, ob das dann mit den Ciclosporin-Augentropfen besser wird. Positiv ist, dass ich langsam von den Nebenwirkungen des Kortisons weg komme (Angespanntheit, Unruhe, Nervosität, Körpervolumen,...) - aber Neurodermitis ist nicht wirklich schön :-(
Allem Anschein nach hat wohl das Kortison für den hohen Druck gesorgt. Morgen am 11.06. werde ich früh in der Klinik den Druck messen lassen - dann sogar ohne die halbe Glaupax Tablette am Morgen.
Durch das Absetzten des Kortisons komme die alten Probleme wieder zum Vorschein: meine Neurodermitis und damit die juckenden Lidränder.Mal sehen, ob das dann mit den Ciclosporin-Augentropfen besser wird. Positiv ist, dass ich langsam von den Nebenwirkungen des Kortisons weg komme (Angespanntheit, Unruhe, Nervosität, Körpervolumen,...) - aber Neurodermitis ist nicht wirklich schön :-(
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