Freitag, 24. Oktober 2008

Schmerzen

Nachts habe ich starke Schmerzen bekommen (Augenschmerz und Kopfschmerz). Vermutung: Vorderkammerdruck zu hoch -> evtl. zu viel Healon (Duovisc) in der Vorderkammer. Während der Visite wird an der Spaltlampe wird mittels Spatel der Transplantatrand geöffnet und durch abfließende Healon der Druck reduziert. Danach war ich schmerzfrei. Alles ist nun stabil und sehr gut. Epithel heilt jedoch wie immer rel. langsam zu.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Re-Keratoplastik

OP - das 3. mal Vollnarkose. Im OP kennt man mich bereits.

OP war schwierig und kritisch. "Altes" Transplantat wir komplett ersetzt. Linse wird nicht operiert. OP gut verlaufen und Narkose noch schlechter vertragen, als beim 2. Mal.

Jetzt heisst es wieder: Geduld und Ruhe.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Uniklinik Erlangen

OP-Termin wurde auf den 23.10.08 festgelegt.
Am 22.10. bin ich in der Klinik Erlangen zurVorbereitung auf die 2. Transpl.

Es ist geplant, auch die Linse zu tauschen, da sich durch die Medikamente ein Katarakt (grauer Star) gebildet hat). Aufgrund der Faktoren: Verdickte Aderhaut, rel. niedriger Augeninnendruck und Transplantation nahe am Limbus soll intraoperativ entschieden werden, inwieweit parallel zur Keratoplastik (KPL) auch die Katarakt-Op durchgeführt wird.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Spender Hornhaut da

Endlich ist eine Spender-HH eingetroffen. Es müssen noch alle notwendigen Untersuchungen der HH durchgeführt werden, damit die HH freigegeben wird. Nervöses Warten.

Samstag, 4. Oktober 2008

Schwieriger Verlauf

In den folgenden Wochen musste ich 2-3x pro Woche zur Kontrolle nach Erlangen. Auge wird immer instabiler. Auge rel. "weich". Überstände (Versatz an den Transplantaträndern) werden immer größer. Vorderkammer sehr flach. Gefahr des Verlustes.

Typisierung für eine neuen Hornhaut (HH) ergibt :
---> Wartezeit: theoretisch 92 Jahre !!

Daher wurde die Entscheidung getroffen, eine extrem "gute" Hornhaut mit hoher Zellenzahl/mm² einzusetzen und die Re-Keratoplastik baldmöglichst durchzuführen.

- Therapie: Dexa-Sine AT, Refobacin AT, Avastin AT.

- Augendruck stabilisiert sich durch Kortison-AT. Vorderkammer "steht" besser. Auge stabilisiert sich für die anstehende OP.
Die Vorzeichen stehen rel. gut.


Dienstag, 30. September 2008

Geburt Luisa

Geburt unserer Tochter Luisa - zum Glück bin ich nicht gerade in der Augenklinik und kann das Wunder des Lebens in vollen Zügen miterleben.

Mittwoch, 17. September 2008

Wieder raus

Entlassung. Das Auge sieht "ganz gut" aus. Sehen kann ich nur noch Hell-dunkel - also NICHTS. Egal, hauptsache, das Epithel heilt zu und das Auge bleibt stabil.

Dienstag, 16. September 2008

Amnion Membran

OP in Vollnarkose. Die Amnion Membran wird in 2 Schichten direkt auf die Hornhaut aufgenäht.
Die Vollnarkose habe ich leider nicht ganz so gut vertragen, wie bei der Transplantation....vielleicht lag es an den fehlenden Opiaten vor der Gabe des Narkotikums :-)

Trotzdem war ich schnell wieder auf den Beinen und konnte der Entlassung am nächsten Tag entgegensehen.

Montag, 15. September 2008

Wieder in der Klinik

Am Montag morgen war ich wieder in der Augenklinik Erlangen.

Eine heftige Abstoßungsreaktion könnte zum Glück nicht bestätigt werden. Jedoch ist das Epithel weit geöffnet -> Infektionsgefahr, obwohl noch die Kontaktlinse auf dem Auge ist.

Es soll eine sog. Amnion-Membran (von der Plazenta) auf das Auge genäht werden, um die Heilung zu beschleunigen. Ansonsten ist das Auge rel. stabil. Es wird also nur ein 2-3 Tage langer stat. Aufenthalt werden.

Sonntag, 14. September 2008

Probleme

Sonntags beim Augenarzt, da ich ein komisches Gefühl hatte. Auch seltsame Schmerzen, die ich nicht kannte, machten diesen Besuch notwendig.

In den verganenen Wochen hatte ich zudem eine Niernkolik mit Bekanntschaft vieler "urologischer Behandlungsmethoden".

Mittwoch, 20. August 2008

Endlich raus

Nach fast 3 Wochen darf ich endlich nach Hause. Das Auge ist zwar ncoh nicht gesund, jedoch kan nich meine Augentropfen auch zu hause "ins Auge fallen lassen".

Freitag, 15. August 2008

Der Verlauf

Die Hornhaut wird vom Körper nicht richtig angenommen. In der Vorderkammer bildet sich Fibrin und eine Abstoßung droht. Das Epithel wächst (wie immer) schlecht zu.

Zudem ist die Vorderkammer rel. "flach", was zur Gesamtsituation nicht unbedingt positiv beiträgt.

Sonntag, 10. August 2008

MRSA

Die ausgeschnittene Hornháut wurde zur Untersuchung in die Mikrobiologie eingeschickt.

Ergebnis: Die Bakterien, die die HH zerstörten, waren MRSA - also Multiresistente Staphylococcus Aureus.

"Normale" Antibiotika helfen jetzt nicht mehr. Infusionen (10 Tage lang je 4 Liter) wurden Verordnet
-> u.a. Vancomycin

Abstriche nach 7 Tagen beweisen dann, dass der Keim bekämpft ist. Solange bin ich auf Isolation.

Freitag, 8. August 2008

Worst case - Not-OP

Über Nacht hatte ich keine Schmerzen. Jedoch wurde früh bei der Visite festgestellt, dass sich die Hornhaut über Nacht zerstört hat.

Vermutlich haben Bakterien die Hornhaut so stark angegriffen, dass diese an einigen Stellen sogar undicht war.

Jetzt MUSS transplantiert (Keratoplastik à chaud oder kurz KPL) werden, um das Auge zu retten. Leider ist nur ein Transplantat in Erlangen vorhanden. Aufgrund der "schlechten Qualität" (nur ca. 1300 anstatt 2500 Zellen/mm²) und der schon rel. langen Lagerung in der Nährlösung muss diese Hornhaut zumindest als "Pflaster" dienen, um das Auge zu retten.

--> Die OP war sehr kritisch. Selbst während der OP war nicht klar, ob das Auge gerettet werden kann.
--> Transplantation exzentrisch am unteren "Rand" nahe am Limbus.


Letztendlich ist die OP gut verlaufen. Jetzt ist erstmal Durchatmen angesagt.

Donnerstag, 7. August 2008

Vorderkammerspülung

Für den gleichen Tag wurde eine Vorderkammerspülung geplant und durchgeführt.

Diese OP fand unter lokaler Betäubung statt -> Ein Betäubungs-Gel wird mehrmals auf das offene Auge aufgetragen. Anschliessend ist der Augapfel schmerzunempfindlich.

Aufgrund der Entzündung ist dieser Eingriff (wie bei einem entzündeten Zahn) trotzdem sehr unangenehm und leicht schmerzhaft.

Man liegt auf dem OP-Tisch, ein Tuch mit einer OP-Öffnung liegt auf dem Gesicht und über eine Nasensonde wird Sauerstoff gegeben. Die Lider werden mit Spreiz-Zangen geöffnet und man muss in dieses helle Licht schauen. Besonders unangenehm ist dann die Tatsache, wenn einem bewusst wird, dass sich die Instrumente, die man sieht, IM Auge befinden.

Nach der sog. lavage wurden Antibiotikum und Anti-Pilz-mittel in die Voderkammer und sogar in den Glaskörper gegeben.

Zusätzlich wurden für den restlichen Tag Infusionen zur Bekämpfung von Pilzbefall und Bakterien verordnet.

Schmerzen

Der Entlassungstermin wurde auf den 08.08. festgelegt.
Nachts bekam ich jedoch starke Schmerzen. Der Nachtdienst konnte um 03:00 Uhr keine Probleme erkennen. Früh um 07:30 bei der Visite wurde festgestellt, dass sich evtl. Infektionen in der Vorderkammer gebildet haben. Es wurde sogar eine Pilzinfektion vermutet, was eine große Gefahr für das Auge darstellen würde.

Freitag, 1. August 2008

Einweisung in die Augenklinik Erlangen

Hornhautprobleme- Es wurde beim Augenarzt ein Ulcus Cornea entdeckt -> Verdacht der Herkunft: Herpes-Viren.

Behandlung (Infusionen) schlägt an. Die Hornhaut beim Ulcus ist jedoch sehr dünn. Es sollte idealerweise in der nächsten Zeit transplantiert werden, da die Gefahr eines Durchbruchs besteht.

Donnerstag, 1. Mai 2008

Vorgeschichte

Bereits im April 2007 musste ich wegen Hornhautproblemen (Herpes-Infektionen und Ulcus) am linken Auge stationär behandelt werden.

Im Mai 2008 - nach ca. 1 Jahr mit Augenproblemen musste ich erneut stationär beandelt werden. Wieder Herpes und Ulcus. Diesmal ist die Hornhaut schon massiv geschädigt und das Sehen leicht eingeschränkt. Richtig zur Ruhe komt das Auge in den folgenden Wochen und Monaten jedoch nicht.