Kontrollbesuch in Erlangen: Der Stationsarzt ist sehr zufrieden mit dem hervorragenden Zustand des linken Auges.
So haben wir uns mit der bevorstehenden Cataract-OP (Grauer Star) befasst. Das rechte Auge weist ebenfalls einen überaus stabilen und gesunden Zustand auf. Somit steht der geplanten OP nichts im Weg. Voraussichtlicher Aufenthalt in Erlangen: 4 Tage. Zur Verringerung von Abstoßungsreaktionen (ja, beim rechten Auge habe ich auch eine transplantierte Hornhaut) wird intraoperativ 250mg (!) Kortison gespritzt und ausschleichend wieder abgesetzt.
Donnerstag, 20. August 2009
Samstag, 25. Juli 2009
Fadenfrei und gesund
Bei der morgendlichen Visite wird festgesellt, dass das Epithel komplett geschlossen ist. Dem Auge geht es hervorragend. Ein weiterer Meilenstein ist geschafft.
GEDULD ist bei Augenkrankheiten das A und O. Mittlerweile ist ca. 1 Jahr vergangen, seit die MRSA-Bakterien mein Auge fast zerstört hatten (siehe Blog-Einträge August 2008).
Ich darf also wieder nach Hause. Ein schönes Gefühl.....nach nur einer Nacht Rückenschmerzen im Klinkbett.
Der nächste geplante stationäre Besuch steht auch schon fest. Am 21.09.2oo9 werde ich wieder Anreisen, um am 22.09.09 den Katarakt am rechten Auge operieren zu lassen. Hier eine geniale Animation zum Vorgang der Operation des "Grauen Stars" (klick hier)
Therapie:
2xtägl. Floxal EDO (Antibiotikum) für 3 Tage
danach wieder Dexa EDO (Kortison)
GEDULD ist bei Augenkrankheiten das A und O. Mittlerweile ist ca. 1 Jahr vergangen, seit die MRSA-Bakterien mein Auge fast zerstört hatten (siehe Blog-Einträge August 2008).
Ich darf also wieder nach Hause. Ein schönes Gefühl.....nach nur einer Nacht Rückenschmerzen im Klinkbett.
Der nächste geplante stationäre Besuch steht auch schon fest. Am 21.09.2oo9 werde ich wieder Anreisen, um am 22.09.09 den Katarakt am rechten Auge operieren zu lassen. Hier eine geniale Animation zum Vorgang der Operation des "Grauen Stars" (klick hier)
Therapie:
2xtägl. Floxal EDO (Antibiotikum) für 3 Tage
danach wieder Dexa EDO (Kortison)
Freitag, 24. Juli 2009
Alle Fäden raus
Der geplante Tag ist gekommen und ich begebe mich wieder einmal nach Erlangen.
Zur Entfernung "mehrerer Fäden" sollte ich sicherheitshalber über Nacht bleiben,
Nachdem es ja "nichts weiter" ist, fahre ich selbst und kaufe einen Tagesparkschein- Nach einer eingehenden Untersuchung warte ich auf den Abruf in den OP. Es sollen ALLE restlichen Fäden (6 Stück) entfernt werden, da sie rel. labil sind und somit ihre Funktion nicht mehr gegeben ist. Die Hornhaut sei schon gut angewachsen.
Im OP wieder das Übliche....man kennt sich und unterhält sich gut, bis der Professor kommt. Dann ist wieder Anspannung angesagt. Die Lidspreizer und das Abdecktuch tragen wesentlich dazu bei. Obwohl eine Fadenentfernung ja eigentlich ein Klacks ist und an der Spaltlampe durchgeführt wird - im OP sieht es anders aus, wenn man regungslos dortliegt, kaum Luft bekommt und in das grelle Licht schauen muss.
Alles geht sehr schnell. Nach geschätzten 5 Minuten ist alles vorbei. Kein Schmerz (Betäubungsgel im Auge), oder Sonstiges. Einzig das komische Gefühl, wenn der Arzt am Faden zieht und das Auge - trotz angespanntem Geradeaus-Schauens - in eine Richtung gezogen wird.....
Für den Rest des Tages ist Ruhe angesagt. Wenn das Epithel an den Stellen der Fäden (punktuell) geschlossen ist, darf ich morgen nach Hause.
Therapie:
Tabletten: wie gehabt (5mg Decortin, 2x1g Cellcept, 2x400mg Aciclovir)
Geschlossener Verband
Zur Entfernung "mehrerer Fäden" sollte ich sicherheitshalber über Nacht bleiben,
Nachdem es ja "nichts weiter" ist, fahre ich selbst und kaufe einen Tagesparkschein- Nach einer eingehenden Untersuchung warte ich auf den Abruf in den OP. Es sollen ALLE restlichen Fäden (6 Stück) entfernt werden, da sie rel. labil sind und somit ihre Funktion nicht mehr gegeben ist. Die Hornhaut sei schon gut angewachsen.
Im OP wieder das Übliche....man kennt sich und unterhält sich gut, bis der Professor kommt. Dann ist wieder Anspannung angesagt. Die Lidspreizer und das Abdecktuch tragen wesentlich dazu bei. Obwohl eine Fadenentfernung ja eigentlich ein Klacks ist und an der Spaltlampe durchgeführt wird - im OP sieht es anders aus, wenn man regungslos dortliegt, kaum Luft bekommt und in das grelle Licht schauen muss.
Alles geht sehr schnell. Nach geschätzten 5 Minuten ist alles vorbei. Kein Schmerz (Betäubungsgel im Auge), oder Sonstiges. Einzig das komische Gefühl, wenn der Arzt am Faden zieht und das Auge - trotz angespanntem Geradeaus-Schauens - in eine Richtung gezogen wird.....
Für den Rest des Tages ist Ruhe angesagt. Wenn das Epithel an den Stellen der Fäden (punktuell) geschlossen ist, darf ich morgen nach Hause.
Therapie:
Tabletten: wie gehabt (5mg Decortin, 2x1g Cellcept, 2x400mg Aciclovir)
Geschlossener Verband
Donnerstag, 9. Juli 2009
Katarakt - RECHTES Auge
Obwohl das hier der "Linkes-Auge-Blog" ist, werde ich auch von meinem rechten Auge berichten.
Kurz: Hornhauttransplantation à chaud bei perforiertem Keratokonus im Februar 2003. Super Verlauf, klare Hornhaut. Dem Auge geht es richtig gut.
Leider hat die jahrelange Kortison-Augentropferei die Linse getrübt. Ein Katarakt = Grauer Star. Bisher war die Trübung sehr gering und bereitete keine Probleme. In den letzten Monaten wird jedoch das Sehen durch den Fortschritt der Trübung nach und nach schlechter.
Also soll demnächst die Linse durch eine Kunststofflinse ausgetauscht werden. Über OP-Technik usw. werde ich separat berichten.
Diese mittlerweile zum Routineeingriff gewordene, kleine 10-Minuten-OP, soll noch in diesem Sommer/Herbst durchgeführt werden. Der Professor sieht hier keinerlei Risiko und betrachtet die Lage als "unkritisch".
Die Trübe Linse des linken Auges wird es nach weiterer Stabilität wohl Anfang 2010 getauscht werden.
Dann sehe ich wieder wie ein Bussard !
Kurz: Hornhauttransplantation à chaud bei perforiertem Keratokonus im Februar 2003. Super Verlauf, klare Hornhaut. Dem Auge geht es richtig gut.
Leider hat die jahrelange Kortison-Augentropferei die Linse getrübt. Ein Katarakt = Grauer Star. Bisher war die Trübung sehr gering und bereitete keine Probleme. In den letzten Monaten wird jedoch das Sehen durch den Fortschritt der Trübung nach und nach schlechter.
Also soll demnächst die Linse durch eine Kunststofflinse ausgetauscht werden. Über OP-Technik usw. werde ich separat berichten.
Diese mittlerweile zum Routineeingriff gewordene, kleine 10-Minuten-OP, soll noch in diesem Sommer/Herbst durchgeführt werden. Der Professor sieht hier keinerlei Risiko und betrachtet die Lage als "unkritisch".
Die Trübe Linse des linken Auges wird es nach weiterer Stabilität wohl Anfang 2010 getauscht werden.
Dann sehe ich wieder wie ein Bussard !
Wieder ein Faden
Nach 4 Wochen wieder Kontrollbesuch in Erlangen. Letzte Woche war ein Faden bei 11 Uhr "leicht gelockert". Seit gestern reibt der Faden und stört ungemein. Ich habe bereits seit gestern das Tropfen von Kortison abgesetzt und Floxal getropft (Antibiotika). (Der Stationsarzt lobt heute mein richtiges Handeln :-))
Gutes Timing. Der Professor entfernt den Faden routinemäßig und ermahnt mich, eher vorbeizukommen, sollte ich etwas merken.
Da sich in den nächsten Wochen sicher noch mehr Fäden lockern werden, empfiehlt der Professor eine #Entfernung mehrerer Fäden zugleich - allerdings im OP und mit 1 Nacht in der Klinik. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wenn sich doch etwas (die eingepflanzte Hornhaut) lockern sollte. Laut Professor ist die Hornhaut jedoch sehr stabil und scheint bereits "gut eingenistet" zu sein.
In 14 Tagen ist es soweit. Am 24.07. treffe ich das nette Personal von der Augen-OP wieder.
Gutes Timing. Der Professor entfernt den Faden routinemäßig und ermahnt mich, eher vorbeizukommen, sollte ich etwas merken.
Da sich in den nächsten Wochen sicher noch mehr Fäden lockern werden, empfiehlt der Professor eine #Entfernung mehrerer Fäden zugleich - allerdings im OP und mit 1 Nacht in der Klinik. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wenn sich doch etwas (die eingepflanzte Hornhaut) lockern sollte. Laut Professor ist die Hornhaut jedoch sehr stabil und scheint bereits "gut eingenistet" zu sein.
In 14 Tagen ist es soweit. Am 24.07. treffe ich das nette Personal von der Augen-OP wieder.
Montag, 25. Mai 2009
Stabilität
Schon lange nichts mehr gepostet.
Ein gutes Zeichen, außer ich wäre in der Klinik...
Dem ist aber nicht so. Die aktuelle Therapie und Pflege tut dem Auge sichtlich gut. Beim letzten Kontollbesuch in Erlangen am 22.05.09 wurde lediglich ein sich lockernder Faden bei 2 Uhr festgestellt.
Jetzt geht alles erst einmal so weiter sodass die Hornhaut weiterhin gut festwachsen kann.
Gemeinsam mit den Ärzten in Erlangen wird schon laut über die anstehende Katarakt-OP (grauer Star) nachgedacht. Vor November oder Dezember diesen Jahres soll dies aber nicht geschehen.
Therapie:
2x Dexa EDO AT (Kortison)
HyloCare 2-Stündlich
Corneregel nach Bedarf aber so oft wie möglich
2x1g Cellcept
2x400g Aciclovir
5mg Decortin
Ein gutes Zeichen, außer ich wäre in der Klinik...
Dem ist aber nicht so. Die aktuelle Therapie und Pflege tut dem Auge sichtlich gut. Beim letzten Kontollbesuch in Erlangen am 22.05.09 wurde lediglich ein sich lockernder Faden bei 2 Uhr festgestellt.
Jetzt geht alles erst einmal so weiter sodass die Hornhaut weiterhin gut festwachsen kann.
Gemeinsam mit den Ärzten in Erlangen wird schon laut über die anstehende Katarakt-OP (grauer Star) nachgedacht. Vor November oder Dezember diesen Jahres soll dies aber nicht geschehen.
Therapie:
2x Dexa EDO AT (Kortison)
HyloCare 2-Stündlich
Corneregel nach Bedarf aber so oft wie möglich
2x1g Cellcept
2x400g Aciclovir
5mg Decortin
Mittwoch, 8. April 2009
Endlich wieder Ruhe
Kontrolle in Erlangen: Das Epithel ist wieder vollständig geschlossen.
Jetzt heisst es: kräftig pflegen um das Epithel zu stabilisieren. Kortison-Augentropfen bleiben vorerst abgesetzt, um kein Risiko einzugehen, dass sich das Epithel wieder öffnet.
Nächsten Donnerstag, also in 1 Woche soll ich wieder zur Kontrolle nach Erlangen. Dazwischen: Kontrolle bei meiner Augenärztin.
Therapie:
Zoliparin Augensalbe: 3x tagl.
Vigamox AT: 2x tägl.
Eigenserum: 2-stündlich
HyloCare: 2-stündlich
Corneregel: so oft wie möglich
Aciclovir: 5x400mg
Decortin: 5mg
Cellcept: 2x1g
Jetzt heisst es: kräftig pflegen um das Epithel zu stabilisieren. Kortison-Augentropfen bleiben vorerst abgesetzt, um kein Risiko einzugehen, dass sich das Epithel wieder öffnet.
Nächsten Donnerstag, also in 1 Woche soll ich wieder zur Kontrolle nach Erlangen. Dazwischen: Kontrolle bei meiner Augenärztin.
Therapie:
Zoliparin Augensalbe: 3x tagl.
Vigamox AT: 2x tägl.
Eigenserum: 2-stündlich
HyloCare: 2-stündlich
Corneregel: so oft wie möglich
Aciclovir: 5x400mg
Decortin: 5mg
Cellcept: 2x1g
Montag, 6. April 2009
Kein Aufenthalt
Die Dentritica ist weg, die Erosio weiter kleiner geworden. Der Professor ist sehr zufrieden mit dem Heilungsverlauf und sieht keine Notwendigkeit eines stationären Aufenthaltes. Puh. Riesen Erleichterung.
Sollte der Heilungsverlauf bis Mittwoch stagnieren muss ich trotzdem mit der Illig-Schale rechnen. Bin aber sehr zuversichtlich, dass es weiter aufwärts geht. Morgen Kontrolle bei meiner Augenärztin.
Therapie unverändert.
Sollte der Heilungsverlauf bis Mittwoch stagnieren muss ich trotzdem mit der Illig-Schale rechnen. Bin aber sehr zuversichtlich, dass es weiter aufwärts geht. Morgen Kontrolle bei meiner Augenärztin.
Therapie unverändert.
Sonntag, 5. April 2009
Dentritica und Verbesserung
Komischerweise ist die vertikal ausgerichtete Dentritica, wie sie gestern in Erlangen erkannt wurde, nun horizontal abgebildet. Ist es wirklich ein Herpes?
Das Epithel schließt sich. Etwa nur noch halb so groß ist die Erosio nun. Wir sind auf dem richtigen Weg zur Heilung, soll aber trotzdem mit der Illig-Schale und Amnion-Membran am Montag rechnen, wenn ich mit "Marschgepäck" nach Erlangen gehe.
Das Epithel schließt sich. Etwa nur noch halb so groß ist die Erosio nun. Wir sind auf dem richtigen Weg zur Heilung, soll aber trotzdem mit der Illig-Schale und Amnion-Membran am Montag rechnen, wenn ich mit "Marschgepäck" nach Erlangen gehe.
Samstag, 4. April 2009
Ernüchterung
Erlangen, Samstag, 08:00 Uhr.
Der Epitheldefekt ist nicht kleiner geworden. Zusätzlich hat sich noch eine Dentritica gebildet, was auf eine Herpes-Infektion schließen lässt.
Also soll nun zusätzlich noch der Herpes-Virus bekämpft werden. Lokal und systemisch. Morgen muss ich zur Kontrolle zu meiner Augenärztin - die hat glücklicherweise Notdienst und kann mich somit auch am Sonntag untersuchen.
Therapie: Zusätzlich Zoliparin Augensalbe und Aciclovir Tabletten 5x800mg (!)
Sollte sich die Situation bis Montag nicht verbessern, muss ich stationär bleiben und bekomme erneut eine Illig-Schale mit einer aufgenähten Amnion-Membran eingesetzt.
Der Epitheldefekt ist nicht kleiner geworden. Zusätzlich hat sich noch eine Dentritica gebildet, was auf eine Herpes-Infektion schließen lässt.
Also soll nun zusätzlich noch der Herpes-Virus bekämpft werden. Lokal und systemisch. Morgen muss ich zur Kontrolle zu meiner Augenärztin - die hat glücklicherweise Notdienst und kann mich somit auch am Sonntag untersuchen.
Therapie: Zusätzlich Zoliparin Augensalbe und Aciclovir Tabletten 5x800mg (!)
Sollte sich die Situation bis Montag nicht verbessern, muss ich stationär bleiben und bekomme erneut eine Illig-Schale mit einer aufgenähten Amnion-Membran eingesetzt.
Freitag, 3. April 2009
Keine Verbesserung
Bei der Kontrolle bei meiner Augenärztin wurde keine Verbesserung des Epithels festgestellt. Die Erosio ist eher größer geworden. Mal sehen, wie es bis morgen aussieht.
Donnerstag, 2. April 2009
Überraschung
Beim Kontrollbesuch heute in Erlangen die große Überraschung:
Das Epithel ist wieder geöffnet ! Bei 12 Uhr mit einer Größe von ca. 3mm x 3mm.
Komischerweise hatte ich keinerlei Anzeichen dafür - merke ich doch mittlerweile jede, noch so kleine Veränderung am Auge.
Also: Therapie umstellen. Kortison-Augentropgen werden abgesetzt und die Pflege intensiviert. Außerdem soll ich wieder eine Schutzkontaktlinse bekommen. Es war, auch mit allergrößter Routine seitens Stationarzt und meiner Wenigkeit, nicht möglich, die Kontaktlinse einzusetzen. Diese ist rel. groß und läßt sich nur schwer unter die Lider schieben. Beim x-ten Versuch (dann in der Ambulanz, im Liegen, mit einer Schwester als Assistenz) ist die Linse endlich drin.
Zur Eigenserum-Therapie (Blut-Serum wird als Augentropfen verwendet und beschleunigt die Epithel-Heilung) wird mir in der Ambulanz auch noch Blut abgenommen. Beim Warten auf das Serum fällt die Linse wieder heraus....also gehe ich ohne Schutz nach Hause. morgen soll ich zu meiner Augenärztin und am Samstag wieder in Erlangen vorstellig werden.
Therapie:
Eigenserum stündlich
Hylocare stündlich
Vigamox (Breitband-Antibiotikum Augentropfen): 2x tgl.
Decortin: 5mg
Cellcept: 2 x 1g
Aciclovir: 2x 200mg
Das Epithel ist wieder geöffnet ! Bei 12 Uhr mit einer Größe von ca. 3mm x 3mm.
Komischerweise hatte ich keinerlei Anzeichen dafür - merke ich doch mittlerweile jede, noch so kleine Veränderung am Auge.
Also: Therapie umstellen. Kortison-Augentropgen werden abgesetzt und die Pflege intensiviert. Außerdem soll ich wieder eine Schutzkontaktlinse bekommen. Es war, auch mit allergrößter Routine seitens Stationarzt und meiner Wenigkeit, nicht möglich, die Kontaktlinse einzusetzen. Diese ist rel. groß und läßt sich nur schwer unter die Lider schieben. Beim x-ten Versuch (dann in der Ambulanz, im Liegen, mit einer Schwester als Assistenz) ist die Linse endlich drin.
Zur Eigenserum-Therapie (Blut-Serum wird als Augentropfen verwendet und beschleunigt die Epithel-Heilung) wird mir in der Ambulanz auch noch Blut abgenommen. Beim Warten auf das Serum fällt die Linse wieder heraus....also gehe ich ohne Schutz nach Hause. morgen soll ich zu meiner Augenärztin und am Samstag wieder in Erlangen vorstellig werden.
Therapie:
Eigenserum stündlich
Hylocare stündlich
Vigamox (Breitband-Antibiotikum Augentropfen): 2x tgl.
Decortin: 5mg
Cellcept: 2 x 1g
Aciclovir: 2x 200mg
Donnerstag, 19. März 2009
Danke
Es ist an der Zeit endlich einmal "laut" DANKE zu sagen:
Allem voran meiner Familie, die mir in dieser heftigen Zeit extrem viel Kraft gegeben hat. Ohne diese Unterstützung kann man sicher nur schwer die nötige Geduld und Energie aufbringen.
Dann natürlich dem Team der Universitäts-Augenklinik Erlangen für die Rettung meines Auges und die als vorbildlich zu bezeichnende medizinische Betreuung (hier ist man in den allerbesten Händen):
Prof. Dr. Kruse (Chefarzt; 2. Transplantation, Amnion-Membran, Illig-Schale, etc.)
Prof. Dr. Michelson (Oberarzt; 1. Transplantation)
Dr. Kozich (Stationsarzt, Facharzt)
Dr. Pogorelov (Facharzt)
Allen Schwestern und Pfleger Maki von Station A61
Dank auch "meiner" Augenärztin Fr. Dr. Clepce, die immer da ist, wenn mit meinem Auge etwas "nicht in Ordnung" ist.
Allem voran meiner Familie, die mir in dieser heftigen Zeit extrem viel Kraft gegeben hat. Ohne diese Unterstützung kann man sicher nur schwer die nötige Geduld und Energie aufbringen.
Dann natürlich dem Team der Universitäts-Augenklinik Erlangen für die Rettung meines Auges und die als vorbildlich zu bezeichnende medizinische Betreuung (hier ist man in den allerbesten Händen):
Prof. Dr. Kruse (Chefarzt; 2. Transplantation, Amnion-Membran, Illig-Schale, etc.)
Prof. Dr. Michelson (Oberarzt; 1. Transplantation)
Dr. Kozich (Stationsarzt, Facharzt)
Dr. Pogorelov (Facharzt)
Allen Schwestern und Pfleger Maki von Station A61
Dank auch "meiner" Augenärztin Fr. Dr. Clepce, die immer da ist, wenn mit meinem Auge etwas "nicht in Ordnung" ist.
Alles ist gut
Nach 4 Wochen endlich wieder ein Eintrag. Inzwischen haben 2 Kontroll-Untersuchungen in Erlangen stattgefunden - am 05.03. und heute am 19.03.2009. Bei der ersten Termin wurde Decortin auf 5mg/Tag reduziert und die Kortison-Augentropfen auf 2x/Tag erhöht. Jetzt bin ich endlich unter der sog. Cushing-Schwelle (7,5mg) vom Wirkstoff Prednison. Somit wird wohl das Cushing-Syndrom endlich weichen und meine Pfunde wieder purzeln.
Zum Auge:
Professor und Stationsarzt sowie meine Augenärztin, bei der ich ebenfalls regelmäßig bin, sind immer mehr erstaunt, wie hervorragend sich das Auge entwickelt hat. Die Hornhaut ist absolut klar, die Blutgefäße am Transplantatrand halten sich in Grenzen und die verbliebenen Fäden sind fest. Lediglich die etwas raue Oberfläche und die eingetrübte Linse machen beim Sehen etwas zu schaffen. Der Austausch der Linse wird gegen Ende diesen Jahres geplant, wenn das Transplantat weiter festgewachsen ist. Die Oberfläche muss weiter fleißig mit Corneregel gepflegt werden.
Therapie:
Dexa EDO AT 2xtägl. (Kortison-Augentropfen)
Corneregel so oft wie möglich
Decortin 5mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Zum Auge:
Professor und Stationsarzt sowie meine Augenärztin, bei der ich ebenfalls regelmäßig bin, sind immer mehr erstaunt, wie hervorragend sich das Auge entwickelt hat. Die Hornhaut ist absolut klar, die Blutgefäße am Transplantatrand halten sich in Grenzen und die verbliebenen Fäden sind fest. Lediglich die etwas raue Oberfläche und die eingetrübte Linse machen beim Sehen etwas zu schaffen. Der Austausch der Linse wird gegen Ende diesen Jahres geplant, wenn das Transplantat weiter festgewachsen ist. Die Oberfläche muss weiter fleißig mit Corneregel gepflegt werden.
Therapie:
Dexa EDO AT 2xtägl. (Kortison-Augentropfen)
Corneregel so oft wie möglich
Decortin 5mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Donnerstag, 19. Februar 2009
Weiterhin gut
Heute war - wieder nach 14 Tagen ohne Augenarzt - Kontrollbesuch in Erlangen.
Prophylaktisch entfernte der Professor einen weiteren Faden, der "bald etwas Ärger machen könnte".
Über den Gesamtzustand des Auges sind Professr und Stationsarzt äußerst zufrieden. Dem Auge geht es "blendend". Keiner der Ärzte hat einen solchen Heilungsverlauf erwartet. Kortison wird von 20mg auf 10mg reduziert.
Der Visus hat sich auch verbessert, da sich das auf der Linse abgelagerte Fibrin aufgelöst hat. Allerdings ist die Linse recht trüb und erschwert das scharfe Sehen (Katarakt=Grauer Star). Hier wird wohl demnächst eine OP anstehen, um das Sehen weiter zu verbessern.
Augendruck war heute bei 12 mmHg - ein perfekter Wert. Das heisst, dass der Fluss des Kammerwassers vom Ziliarkörper zum Schlemm Kanal funktioniert und durch die OP nicht behindert wurde. (siehe Link: http://de.wikibooks.org/wiki/Datei:Flow_of_aqueous_humour_eye_EDA02.JPG)
Nächste Kontrolle in Erlangen: 05.03.2009
Zwischendurch muss ich aber zur Kontrolle zu meiner Augenärztin.
Therapie:
wegen der Fadenentfernung -> 4 Tage Refobacin Augensalbe (Antibiotikum) und Dexa Sine AT (Kortison) abgesetzt, da das Epithel durch die Entfernung leicht geöffnet ist.
Danach:
DexaSine AT (1x tägl.)
Corneregel zur Pflege (so oft wie möglich)
Decortin 10mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Prophylaktisch entfernte der Professor einen weiteren Faden, der "bald etwas Ärger machen könnte".
Über den Gesamtzustand des Auges sind Professr und Stationsarzt äußerst zufrieden. Dem Auge geht es "blendend". Keiner der Ärzte hat einen solchen Heilungsverlauf erwartet. Kortison wird von 20mg auf 10mg reduziert.
Der Visus hat sich auch verbessert, da sich das auf der Linse abgelagerte Fibrin aufgelöst hat. Allerdings ist die Linse recht trüb und erschwert das scharfe Sehen (Katarakt=Grauer Star). Hier wird wohl demnächst eine OP anstehen, um das Sehen weiter zu verbessern.
Augendruck war heute bei 12 mmHg - ein perfekter Wert. Das heisst, dass der Fluss des Kammerwassers vom Ziliarkörper zum Schlemm Kanal funktioniert und durch die OP nicht behindert wurde. (siehe Link: http://de.wikibooks.org/wiki/Datei:Flow_of_aqueous_humour_eye_EDA02.JPG)
Nächste Kontrolle in Erlangen: 05.03.2009
Zwischendurch muss ich aber zur Kontrolle zu meiner Augenärztin.
Therapie:
wegen der Fadenentfernung -> 4 Tage Refobacin Augensalbe (Antibiotikum) und Dexa Sine AT (Kortison) abgesetzt, da das Epithel durch die Entfernung leicht geöffnet ist.
Danach:
DexaSine AT (1x tägl.)
Corneregel zur Pflege (so oft wie möglich)
Decortin 10mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Donnerstag, 5. Februar 2009
Und wieder Fäden locker
Beim Kontrollbesuch in Erlangen - nach sagenhaften 14 Tagen Abstinenz - wurde der stabile Zustand des Auges bestätigt. Es haben sich jedoch schon wieder 3 Fäden so weit gelockert, dass diese entfernt werden mussten. Für die Stabilität des Transplantates im Auge stellt es laut Professor kein Problem dar. Die Fäden werden normalerweise erst nach einem Jahr entfernt.
Donnerstag, 22. Januar 2009
3 Fäden raus
Bei der Kontrolluntersuchung in Erlangen hat der Professor entschieden, dass er den Faden bei 12 Uhr und 2 Fäden bei 8 Uhr ziehen wird, um Komplikationen zu vermeiden.
Es ist immer wieder ein komisches Gefühl, wenn jemand mit einer (Mini-) Schere einen Faden am Auge durchtrennt und ihn dann mit einer Pinzette zieht. Glücklicherweise merkt man davon wegen der Betäubungstropfen nichts.
Ansonsten ist der Prof. mit dem Auge sehr zufrieden. Jetzt wird sogar wieder Kortison getropft.
Für die anstehende Dienstreise nach Spanien nächste Woche habe ich außerdem "grünes Licht" bekommen.
Therapie:
Dexa Sine AT 1xtägl. (Kortison-Augentropfen)
Corneregel 2-stündl.
Bepanthen-Salbe nachts
Decortin 20mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Es ist immer wieder ein komisches Gefühl, wenn jemand mit einer (Mini-) Schere einen Faden am Auge durchtrennt und ihn dann mit einer Pinzette zieht. Glücklicherweise merkt man davon wegen der Betäubungstropfen nichts.
Ansonsten ist der Prof. mit dem Auge sehr zufrieden. Jetzt wird sogar wieder Kortison getropft.
Für die anstehende Dienstreise nach Spanien nächste Woche habe ich außerdem "grünes Licht" bekommen.
Therapie:
Dexa Sine AT 1xtägl. (Kortison-Augentropfen)
Corneregel 2-stündl.
Bepanthen-Salbe nachts
Decortin 20mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Dienstag, 20. Januar 2009
Status: positiv, aber die Fäden...
Bei den letzten Kontrollen hat sich herausgestellt, dass die Fäden bei 8Uhr und bei 12 Uhr recht locker sind. Bei 12 Uhr hat sich ein kleines Infiltrat gebildet, dass aber stabil bleibt. Am Donnerstag - bei meiner nächsten Vorstellung in Erlangen - wird dieser Faden wohl mein Auge "verlassen".
Das Epithel ist nach wie vor geschlossen und sehr stabil. Die Oberfläche ist durch die intensive Pflege auch glatter geworden. Das einzig Negative sind die zurückkehrenden Hautprobleme aufgrund der Kortison-Reduktion. Die Lider jucken und sind rot -> eine große Belastung!
Corneregel 2-stündlich
Bepanthen-Augensalbe nachts
Decortin 20mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Das Epithel ist nach wie vor geschlossen und sehr stabil. Die Oberfläche ist durch die intensive Pflege auch glatter geworden. Das einzig Negative sind die zurückkehrenden Hautprobleme aufgrund der Kortison-Reduktion. Die Lider jucken und sind rot -> eine große Belastung!
Corneregel 2-stündlich
Bepanthen-Augensalbe nachts
Decortin 20mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Donnerstag, 15. Januar 2009
Kontaktlinse raus
Gestern habe ich die Schutzkontaktlinse verloren und wir haben zu hause die kleinere Ersatzlinse eingesetzt, die ich aus Erlangen mitbekommen habe. Leider hat diese von der Krümmung nicht gepasst, sodass diese schnell wieder herausgefallen ist.
Also ging's heute früh nach Erlangen. Der Professor hat aufgrund des guten und stabilen Zustands des Auges entschieden, dass keine Kontaktlinse mehr eingesetzt werden soll.
Jetzt gilt es, die Hornhaut und das Epithel zu pflegen. Antibiotikum (Floxal) wurde abgesetzt und Avastin (Verhinderung der Erweiterung von Blutgefäßen) soll vorerst doch nicht getropft werden.
Therapie:
Cornere-gel 2-stündlich
Bepanthen-Augensalbe nachts
Decortin 20mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Also ging's heute früh nach Erlangen. Der Professor hat aufgrund des guten und stabilen Zustands des Auges entschieden, dass keine Kontaktlinse mehr eingesetzt werden soll.
Jetzt gilt es, die Hornhaut und das Epithel zu pflegen. Antibiotikum (Floxal) wurde abgesetzt und Avastin (Verhinderung der Erweiterung von Blutgefäßen) soll vorerst doch nicht getropft werden.
Therapie:
Cornere-gel 2-stündlich
Bepanthen-Augensalbe nachts
Decortin 20mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Freitag, 9. Januar 2009
Positives
Bei der heutigen Kontrolle war der Professor überaus zufrieden mit der Stabilität des Auges. Die Kontroll-Abstände in Erlangen können nun auf 1x/Woche reduziert werden. Zwischendurch muss ich aber zu meiner Augenärztin.
Ab nächsten Freitag soll wieder Avastin zur Reduzierung von Blutgefäßen im Auge getropft werden. Kortison-Augentropfen sollen nach wie vor noch nicht getropft werden.
Kortison ist glücklicherweise wieder reduziert worden (40mg->20mg). So langsam reichen die Wasserablagerungen im Körper auch....
Der einzige negative Effekt wird nun die Rückkehr meiner Hautprobleme sein. Somit werden wohl meine Lider wieder rot und jucken.
Therapie:
2x Floxal EDO AT, HyloCare stündlich
Decortin 20mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Ab nächsten Freitag soll wieder Avastin zur Reduzierung von Blutgefäßen im Auge getropft werden. Kortison-Augentropfen sollen nach wie vor noch nicht getropft werden.
Kortison ist glücklicherweise wieder reduziert worden (40mg->20mg). So langsam reichen die Wasserablagerungen im Körper auch....
Der einzige negative Effekt wird nun die Rückkehr meiner Hautprobleme sein. Somit werden wohl meine Lider wieder rot und jucken.
Therapie:
2x Floxal EDO AT, HyloCare stündlich
Decortin 20mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Montag, 5. Januar 2009
Faden raus
Der Chefarzt ist aus dem Urlaub zurück und mit meinem Auge sehr zufrieden. Epithel geschlossen und Reizfrei. Lediglich immer noch etwas rau. Er entscheidet, dass er den Faden bei "1 Uhr" entfernt. Da ich die Kontaktlinse zur Vermeidung von Infektionen trage, muss kein Verband erfolgen.
An der Spaltlampe schneidet der Professor nach örtlicher Betäubung (Augentropfen) den lockeren Faden durch und zieht ihn mit der Pinzette. Nur ein leichtes Ziehen ist zu spüren.
Es geht aufwärts ! Augeninnendruck: 19mmHg ; Visus: 30%
Kortison und Aciclovir werden reduziert.
Therapie:
2x Floxal EDO AT, HyloCare stündlich
Decortin 40mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
An der Spaltlampe schneidet der Professor nach örtlicher Betäubung (Augentropfen) den lockeren Faden durch und zieht ihn mit der Pinzette. Nur ein leichtes Ziehen ist zu spüren.
Es geht aufwärts ! Augeninnendruck: 19mmHg ; Visus: 30%
Kortison und Aciclovir werden reduziert.
Therapie:
2x Floxal EDO AT, HyloCare stündlich
Decortin 40mg
Aciclovir 2x200mg
Cellcept 2x1g
Freitag, 2. Januar 2009
Fadenkontrolle
Donnerstag, 1. Januar 2009
GESUNDES neues Jahr
Ich wünsche allen Lesern ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2009 !
Dienstag, 30. Dezember 2008
Kontrolle
Bei der heutigen Kontrolle wurde glücklicherweise bestätigt, dass das Epithel geschlossen ist. Die Oberfläche ist etwas rauh, dies wird sich aber in der nächsten Zeit verbessern.
Ein Faden ist nach wie vor etwas locker -> bei "1 Uhr". Dem diensthabenden Oberarzt (OA)sowie dem Vertreter des Stationsarztes muss ich "meine Geschichte" erst einmal erzählen. Der OA will den lockeren Faden entfernen - mit anschliessendem Verband oder sogar einem Tag stat. Aufenthalt. Da ich selber gefahren bin, steht das für mich nicht zur Diskussion. Schliesslich ist der lockere Faden schon länger bekannt und macht keine Probleme. Auch der Chefarzt wollte ihn vor Weihnachten nicht entfernen.
So kann ich mit unveränderter Therapie wieder nach Hause. Soll aber am Freitag zur "Fadenkontrolle".
Therapie:
2x Floxal EDO AT, HyloCare stündlich
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Ein Faden ist nach wie vor etwas locker -> bei "1 Uhr". Dem diensthabenden Oberarzt (OA)sowie dem Vertreter des Stationsarztes muss ich "meine Geschichte" erst einmal erzählen. Der OA will den lockeren Faden entfernen - mit anschliessendem Verband oder sogar einem Tag stat. Aufenthalt. Da ich selber gefahren bin, steht das für mich nicht zur Diskussion. Schliesslich ist der lockere Faden schon länger bekannt und macht keine Probleme. Auch der Chefarzt wollte ihn vor Weihnachten nicht entfernen.
So kann ich mit unveränderter Therapie wieder nach Hause. Soll aber am Freitag zur "Fadenkontrolle".
Therapie:
2x Floxal EDO AT, HyloCare stündlich
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Sonntag, 28. Dezember 2008
Kommentare
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Donnerstag, 25. Dezember 2008
Weihnachtsgeschenk
09:00 Uhr - Erlangen. Der Augenarzt nimmt die Illig-Schalte vom Auge und untersucht das Epithel:
GESCHLOSSEN und stabil. Ein echtes Weihnachtsgeschenk. Jetzt ist erst richtig Weihnachten.
Die Hornhaut muss sich jedoch erst wieder ein wenig von der Schale erholen, daher kann ich nur rel. diffus sehen. Das Infiltrat im betroffenen Bereich hellt sich langsam auf. Lokal soll noch kein Kortison getropft werden, um die Stabilität des Epithels nicht zu gefährden. (Kortison-Augentropfen tragen zum Aufklaren der Hornhaut bei, greifen aber das Epithel an - also eine Gratwanderung).
Therapie:
2x Floxal EDO AT, HyloCare stündlich
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
GESCHLOSSEN und stabil. Ein echtes Weihnachtsgeschenk. Jetzt ist erst richtig Weihnachten.
Die Hornhaut muss sich jedoch erst wieder ein wenig von der Schale erholen, daher kann ich nur rel. diffus sehen. Das Infiltrat im betroffenen Bereich hellt sich langsam auf. Lokal soll noch kein Kortison getropft werden, um die Stabilität des Epithels nicht zu gefährden. (Kortison-Augentropfen tragen zum Aufklaren der Hornhaut bei, greifen aber das Epithel an - also eine Gratwanderung).
Therapie:
2x Floxal EDO AT, HyloCare stündlich
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Membran löst sich von der Illig-Schale
Am 24.12. war ich um 09:00 in Erlangen zur Untersuchung. Schale und Amnion-Membran sitzen perfekt. Trotzdem habe ich durch die rel. große Schale Schmerzen am Auge sowie Kopfschmerzen. Man kann eben zu Hause seine Augen nicht so sehr ausruhen, wie in der Klinik. Die Schale soll möglichst insgesamt 14 Tage auf dem Auge bleiben - also noch etwa 1 Woche. Nächster Untersuchungs-Termin: 27.12.08
Therapie unverändert:
5x Floxal EDO AT
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Im Laufe des Nachmittags scheint sich jedoch die Membran von der Schale zu lösen, scheint also "hinter" der Schale gerissen zu sein. Sie wird durch den Lidschlag allmählich nach außen befördert. Am Abend hat sie sich komplett von der Illigschale gelöst und liegt auf dem Unterlid und ich muss sie wohl oder übel entfernen. Also morgen, am ersten Weihnachtsfeiertag, wieder nach Erlangen. Hoffentlich ist das Epithel stabil und vor allem geschlossen.
Therapie unverändert:
5x Floxal EDO AT
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Im Laufe des Nachmittags scheint sich jedoch die Membran von der Schale zu lösen, scheint also "hinter" der Schale gerissen zu sein. Sie wird durch den Lidschlag allmählich nach außen befördert. Am Abend hat sie sich komplett von der Illigschale gelöst und liegt auf dem Unterlid und ich muss sie wohl oder übel entfernen. Also morgen, am ersten Weihnachtsfeiertag, wieder nach Erlangen. Hoffentlich ist das Epithel stabil und vor allem geschlossen.
Montag, 22. Dezember 2008
Hoffnung
Nach 2 Tagen der Ruhe - am Montag die große Frage: ist das Epithel geschlossen?
Bei der Visite wird entschieden, dass die Illigschale im OP unter sterilen Bedingungen entfernt wird.
Die anschliessende Untersuchung an der Spaltlampe hat ergeben, dass das Epithel geschlossen ist. Jedenfalls hat sich eine dünne Schicht gebildet und die größte Gefahr ist gebannt.
Im OP wurde dann die Schale wieder eingesetzt. Sie soll zur weiteren Stabilisierung noch die ganze Woche auf dem Auge bleiben.
Am frühen Nachmittag darf ich dann nach Hause.

Das Bild zeigt die mit der Amnion-Membran (weiß) umspannte Illig-Schale
Therapie:
Floxal-EDO AT 5x tgl.
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Bei der Visite wird entschieden, dass die Illigschale im OP unter sterilen Bedingungen entfernt wird.
Die anschliessende Untersuchung an der Spaltlampe hat ergeben, dass das Epithel geschlossen ist. Jedenfalls hat sich eine dünne Schicht gebildet und die größte Gefahr ist gebannt.
Im OP wurde dann die Schale wieder eingesetzt. Sie soll zur weiteren Stabilisierung noch die ganze Woche auf dem Auge bleiben.
Am frühen Nachmittag darf ich dann nach Hause.

Das Bild zeigt die mit der Amnion-Membran (weiß) umspannte Illig-Schale
Therapie:
Floxal-EDO AT 5x tgl.
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Freitag, 19. Dezember 2008
Wieder in der Klinik
Nachdem sich das Epithel noch nicht geschlossen hat, wurde entschieden, dass ich zumindest übers Wochenende stationär in der Augenklinik bleiben soll.
Noch am gleichen Tag geht es in den OP - das 6. Mal in diesem Jahr....
Vor dem eigentlichen Vorhaben wurden erst einmal 2 lockere Fäden im betroffenen Bereich (der nicht zueilen will) entfernt. -> Bild: siehe Post "Stagnetion" vom 17.12.08
Eine sog. Illigschale wird passend zu meinem Auge ausgesucht und im OP "anprobiert". Danach vernäht der Professor eine frisch aufgetaute Amnion-Membran auf die Schale. Die ganze Prozedur dauerte recht lang....jedenfalls kam es mir so vor, da ich wartend auf dem OP-Tisch lag.
Das Einsetzen fand unter Augentropfen-Narkose statt und war nur "etwas unangenehm" (nach dem, was ich bisher alles erlebt habe). Anschliessend nur leichte Kopfschmerzen, bis man sich an die ca. 2mm dicke Schale im Auge gewöhnt hat.
Jetzt heisst es Ruhe, Ruhe, und nochmals Ruhe, sodass die Stammzellen der Membran ihre Arbeit verrichten können -> Epithelzellen bilden und Entzündungszellen vernichten.
Therapie: Floxal-EDO AT 5x tgl.
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Noch am gleichen Tag geht es in den OP - das 6. Mal in diesem Jahr....
Vor dem eigentlichen Vorhaben wurden erst einmal 2 lockere Fäden im betroffenen Bereich (der nicht zueilen will) entfernt. -> Bild: siehe Post "Stagnetion" vom 17.12.08
Eine sog. Illigschale wird passend zu meinem Auge ausgesucht und im OP "anprobiert". Danach vernäht der Professor eine frisch aufgetaute Amnion-Membran auf die Schale. Die ganze Prozedur dauerte recht lang....jedenfalls kam es mir so vor, da ich wartend auf dem OP-Tisch lag.
Das Einsetzen fand unter Augentropfen-Narkose statt und war nur "etwas unangenehm" (nach dem, was ich bisher alles erlebt habe). Anschliessend nur leichte Kopfschmerzen, bis man sich an die ca. 2mm dicke Schale im Auge gewöhnt hat.
Jetzt heisst es Ruhe, Ruhe, und nochmals Ruhe, sodass die Stammzellen der Membran ihre Arbeit verrichten können -> Epithelzellen bilden und Entzündungszellen vernichten.
Therapie: Floxal-EDO AT 5x tgl.
Decortin 60mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Stagnation
Es will einfach nicht zuheilen. Es bleibt bei einer kleinen Öffnung des Epithels. Sollte bis übermorgen die Oberfläche nicht geschlossen sein, muss ich wieder in die Klinik.
Eine mit einer Amnion-Membran besetzte Kontaktlinse soll aufs Auge gesetzt werden. Damit soll der Heilungsprozess beschleunigt werden. Zur Beobachtung müsste ich übers Wochenende stationär bleiben.
Also HOFFEN und Pflegen.

Das Bild zeigt den Bereich des offenen Epithels mit dem Infiltrat (weiß). Auch die Fäden sind gut zu sehen
Therapie: Hylocare stündlich, Eigenserum 3x, Dexa Sine abgesetzt, Refobacin 2x
Decortin 80mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Eine mit einer Amnion-Membran besetzte Kontaktlinse soll aufs Auge gesetzt werden. Damit soll der Heilungsprozess beschleunigt werden. Zur Beobachtung müsste ich übers Wochenende stationär bleiben.
Also HOFFEN und Pflegen.

Das Bild zeigt den Bereich des offenen Epithels mit dem Infiltrat (weiß). Auch die Fäden sind gut zu sehen
Therapie: Hylocare stündlich, Eigenserum 3x, Dexa Sine abgesetzt, Refobacin 2x
Decortin 80mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Montag, 15. Dezember 2008
Mühsam
Das Epithel ist bis auf 0,5x0,5mm geschlossen. Eigenserum abgesetzt. Nur noch HyloCare AT und Refobacin AT. Ich muss 2-3 mal pro Woche nach Erlangen....
Decortin 80mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Decortin 80mg
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Freitag, 5. Dezember 2008
Epithel-Probleme
Anfang Dezember 08: Das Epithel öffnet sich wieder bei 5 Uhr (3,5x3mm). Die damals kritische Stelle bei 9 Uhr, wo der Faden nachgelegt wurde, ist sehr stabil, obwohl der Faden dort leicht locker ist. Leichte Infiltration im Bereich 5 Uhr.
Therapie:
Dexa Sine AT, Avastin AT und Bepanthen AS abgesetzt. Hylocare und Eigenserum Intensivpflege. Decortin auf 80mg erhöht. Nachts geschlossener Druckverband.
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Therapie:
Dexa Sine AT, Avastin AT und Bepanthen AS abgesetzt. Hylocare und Eigenserum Intensivpflege. Decortin auf 80mg erhöht. Nachts geschlossener Druckverband.
Aciclovir 2x400mg
Cellcept 2x1g
Donnerstag, 20. November 2008
Verlauf
Im Laufe der anschließenden Wochen wurde Decortin bis auf 20mg reduziert und Avastin zeitweise abgesetzt, da das Epithel lokal instabil blieb.
Freitag, 7. November 2008
Entlassung
Befund: Perfekt.
Entlassung. Epithel "fast" zu, Auge stabil. Problematisch bleibt nach wie vor der untere "Rand", da die Blutgefäße nahe des Limbus die fremde HH schnell erkennen können. Dies wird wohl immer so bleiben. Therapeutische Kontaktlinse bleibt bis auf Weiteres auf dem Auge. Es wird bei der Krankenkasse der Einsatz neuer Augentropfen beantragt, die die Einsprossung von Gefäßen verhindern bzw. reduzieren. Diese AT sind in Deutschland jedoch (noch) nicht zugelassen. Monatliche Kosten der AT: ca. 5.000,-Euro. Eine Genehmigung ist fraglich.
Therapie: 2x1g Cellcept (Immunsupressiva); 60mg Decortin; Avastin Augentropfen (AT), Dexa Sine AT, Eigenserum AT, Hylocare AT, Refobacin AT, Bepanthen AS.
Entlassung. Epithel "fast" zu, Auge stabil. Problematisch bleibt nach wie vor der untere "Rand", da die Blutgefäße nahe des Limbus die fremde HH schnell erkennen können. Dies wird wohl immer so bleiben. Therapeutische Kontaktlinse bleibt bis auf Weiteres auf dem Auge. Es wird bei der Krankenkasse der Einsatz neuer Augentropfen beantragt, die die Einsprossung von Gefäßen verhindern bzw. reduzieren. Diese AT sind in Deutschland jedoch (noch) nicht zugelassen. Monatliche Kosten der AT: ca. 5.000,-Euro. Eine Genehmigung ist fraglich.
Therapie: 2x1g Cellcept (Immunsupressiva); 60mg Decortin; Avastin Augentropfen (AT), Dexa Sine AT, Eigenserum AT, Hylocare AT, Refobacin AT, Bepanthen AS.
Donnerstag, 6. November 2008
Undicht - und wieder OP
Bei der Visite wird eine undichte Stelle bei 9 Uhr entdeckt. Das Auge ist zwischen Wirts- und Spenderhornhaut undicht und es fließt minimal Kammerflüssigkeit aus . Es soll ein zusätzlicher Faden eingenäht werden um diesen Bereich zu stabilisieren. OP soll noch heute durchgeführt werden.
OP - lokale Betäubung. 1 Faden wird eingenäht. Kein Problem. Im OP hab ich mittlerweile einen eigenen Spind :-) und man nennt mich "Den harten Hund". Mit den OP-Assistenten kann ich mich schon übers Tagesgeschäft unterhalten.
OP - lokale Betäubung. 1 Faden wird eingenäht. Kein Problem. Im OP hab ich mittlerweile einen eigenen Spind :-) und man nennt mich "Den harten Hund". Mit den OP-Assistenten kann ich mich schon übers Tagesgeschäft unterhalten.
Mittwoch, 5. November 2008
Es geht aufwärts
Befund: perfekt, jedoch bleibt die Pupillenbewegung aufgrund der vorangegangen Verklebungen eingeschränkt. Laut Ärzten ist dies jedoch nicht dramatisch. Ich selbst merke davon nichts.
Dienstag, 4. November 2008
Wieder OP
OP - lokale Betäubung wieder mittels Gel. Verklebung wird im OP gelöst und Vorderkammer gespült. Diesmal kommt meine ganze Routine zum Einsatz und ich kann zudem dieses "Ereignis" schmerzfrei überstehen. Wenn auch die Situation auf dem OP-Tisch erneut unangenehm ist und am Nervenkostüm nagt.
Montag, 3. November 2008
Verklebung
Bei der Visite wurde festgestellt, dass sich die Regenbogenhaut (Iris) an einigen Stellen mit der HH verklebt hat. Dies soll gelöst werden, da ansonsten die Gefahr von Anstoßungsreaktionen erhöht wäre.
....Ich soll schon wieder in den OP....
....Ich soll schon wieder in den OP....
Freitag, 24. Oktober 2008
Schmerzen
Nachts habe ich starke Schmerzen bekommen (Augenschmerz und Kopfschmerz). Vermutung: Vorderkammerdruck zu hoch -> evtl. zu viel Healon (Duovisc) in der Vorderkammer. Während der Visite wird an der Spaltlampe wird mittels Spatel der Transplantatrand geöffnet und durch abfließende Healon der Druck reduziert. Danach war ich schmerzfrei. Alles ist nun stabil und sehr gut. Epithel heilt jedoch wie immer rel. langsam zu.
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Re-Keratoplastik
OP - das 3. mal Vollnarkose. Im OP kennt man mich bereits.
OP war schwierig und kritisch. "Altes" Transplantat wir komplett ersetzt. Linse wird nicht operiert. OP gut verlaufen und Narkose noch schlechter vertragen, als beim 2. Mal.
Jetzt heisst es wieder: Geduld und Ruhe.
OP war schwierig und kritisch. "Altes" Transplantat wir komplett ersetzt. Linse wird nicht operiert. OP gut verlaufen und Narkose noch schlechter vertragen, als beim 2. Mal.
Jetzt heisst es wieder: Geduld und Ruhe.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Uniklinik Erlangen
OP-Termin wurde auf den 23.10.08 festgelegt.
Am 22.10. bin ich in der Klinik Erlangen zurVorbereitung auf die 2. Transpl.
Es ist geplant, auch die Linse zu tauschen, da sich durch die Medikamente ein Katarakt (grauer Star) gebildet hat). Aufgrund der Faktoren: Verdickte Aderhaut, rel. niedriger Augeninnendruck und Transplantation nahe am Limbus soll intraoperativ entschieden werden, inwieweit parallel zur Keratoplastik (KPL) auch die Katarakt-Op durchgeführt wird.
Am 22.10. bin ich in der Klinik Erlangen zurVorbereitung auf die 2. Transpl.
Es ist geplant, auch die Linse zu tauschen, da sich durch die Medikamente ein Katarakt (grauer Star) gebildet hat). Aufgrund der Faktoren: Verdickte Aderhaut, rel. niedriger Augeninnendruck und Transplantation nahe am Limbus soll intraoperativ entschieden werden, inwieweit parallel zur Keratoplastik (KPL) auch die Katarakt-Op durchgeführt wird.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Spender Hornhaut da
Endlich ist eine Spender-HH eingetroffen. Es müssen noch alle notwendigen Untersuchungen der HH durchgeführt werden, damit die HH freigegeben wird. Nervöses Warten.
Samstag, 4. Oktober 2008
Schwieriger Verlauf
In den folgenden Wochen musste ich 2-3x pro Woche zur Kontrolle nach Erlangen. Auge wird immer instabiler. Auge rel. "weich". Überstände (Versatz an den Transplantaträndern) werden immer größer. Vorderkammer sehr flach. Gefahr des Verlustes.
Typisierung für eine neuen Hornhaut (HH) ergibt :
---> Wartezeit: theoretisch 92 Jahre !!
Daher wurde die Entscheidung getroffen, eine extrem "gute" Hornhaut mit hoher Zellenzahl/mm² einzusetzen und die Re-Keratoplastik baldmöglichst durchzuführen.
- Therapie: Dexa-Sine AT, Refobacin AT, Avastin AT.
- Augendruck stabilisiert sich durch Kortison-AT. Vorderkammer "steht" besser. Auge stabilisiert sich für die anstehende OP. Die Vorzeichen stehen rel. gut.
Typisierung für eine neuen Hornhaut (HH) ergibt :
---> Wartezeit: theoretisch 92 Jahre !!
Daher wurde die Entscheidung getroffen, eine extrem "gute" Hornhaut mit hoher Zellenzahl/mm² einzusetzen und die Re-Keratoplastik baldmöglichst durchzuführen.
- Therapie: Dexa-Sine AT, Refobacin AT, Avastin AT.
- Augendruck stabilisiert sich durch Kortison-AT. Vorderkammer "steht" besser. Auge stabilisiert sich für die anstehende OP. Die Vorzeichen stehen rel. gut.
Dienstag, 30. September 2008
Geburt Luisa
Geburt unserer Tochter Luisa - zum Glück bin ich nicht gerade in der Augenklinik und kann das Wunder des Lebens in vollen Zügen miterleben.
Mittwoch, 17. September 2008
Wieder raus
Entlassung. Das Auge sieht "ganz gut" aus. Sehen kann ich nur noch Hell-dunkel - also NICHTS. Egal, hauptsache, das Epithel heilt zu und das Auge bleibt stabil.
Dienstag, 16. September 2008
Amnion Membran
OP in Vollnarkose. Die Amnion Membran wird in 2 Schichten direkt auf die Hornhaut aufgenäht.
Die Vollnarkose habe ich leider nicht ganz so gut vertragen, wie bei der Transplantation....vielleicht lag es an den fehlenden Opiaten vor der Gabe des Narkotikums :-)
Trotzdem war ich schnell wieder auf den Beinen und konnte der Entlassung am nächsten Tag entgegensehen.
Die Vollnarkose habe ich leider nicht ganz so gut vertragen, wie bei der Transplantation....vielleicht lag es an den fehlenden Opiaten vor der Gabe des Narkotikums :-)
Trotzdem war ich schnell wieder auf den Beinen und konnte der Entlassung am nächsten Tag entgegensehen.
Montag, 15. September 2008
Wieder in der Klinik
Am Montag morgen war ich wieder in der Augenklinik Erlangen.
Eine heftige Abstoßungsreaktion könnte zum Glück nicht bestätigt werden. Jedoch ist das Epithel weit geöffnet -> Infektionsgefahr, obwohl noch die Kontaktlinse auf dem Auge ist.
Es soll eine sog. Amnion-Membran (von der Plazenta) auf das Auge genäht werden, um die Heilung zu beschleunigen. Ansonsten ist das Auge rel. stabil. Es wird also nur ein 2-3 Tage langer stat. Aufenthalt werden.
Eine heftige Abstoßungsreaktion könnte zum Glück nicht bestätigt werden. Jedoch ist das Epithel weit geöffnet -> Infektionsgefahr, obwohl noch die Kontaktlinse auf dem Auge ist.
Es soll eine sog. Amnion-Membran (von der Plazenta) auf das Auge genäht werden, um die Heilung zu beschleunigen. Ansonsten ist das Auge rel. stabil. Es wird also nur ein 2-3 Tage langer stat. Aufenthalt werden.
Sonntag, 14. September 2008
Probleme
Sonntags beim Augenarzt, da ich ein komisches Gefühl hatte. Auch seltsame Schmerzen, die ich nicht kannte, machten diesen Besuch notwendig.
In den verganenen Wochen hatte ich zudem eine Niernkolik mit Bekanntschaft vieler "urologischer Behandlungsmethoden".
In den verganenen Wochen hatte ich zudem eine Niernkolik mit Bekanntschaft vieler "urologischer Behandlungsmethoden".
Mittwoch, 20. August 2008
Endlich raus
Nach fast 3 Wochen darf ich endlich nach Hause. Das Auge ist zwar ncoh nicht gesund, jedoch kan nich meine Augentropfen auch zu hause "ins Auge fallen lassen".
Freitag, 15. August 2008
Der Verlauf
Die Hornhaut wird vom Körper nicht richtig angenommen. In der Vorderkammer bildet sich Fibrin und eine Abstoßung droht. Das Epithel wächst (wie immer) schlecht zu.
Zudem ist die Vorderkammer rel. "flach", was zur Gesamtsituation nicht unbedingt positiv beiträgt.
Zudem ist die Vorderkammer rel. "flach", was zur Gesamtsituation nicht unbedingt positiv beiträgt.
Sonntag, 10. August 2008
MRSA
Die ausgeschnittene Hornháut wurde zur Untersuchung in die Mikrobiologie eingeschickt.
Ergebnis: Die Bakterien, die die HH zerstörten, waren MRSA - also Multiresistente Staphylococcus Aureus.
"Normale" Antibiotika helfen jetzt nicht mehr. Infusionen (10 Tage lang je 4 Liter) wurden Verordnet
-> u.a. Vancomycin
Abstriche nach 7 Tagen beweisen dann, dass der Keim bekämpft ist. Solange bin ich auf Isolation.
Ergebnis: Die Bakterien, die die HH zerstörten, waren MRSA - also Multiresistente Staphylococcus Aureus.
"Normale" Antibiotika helfen jetzt nicht mehr. Infusionen (10 Tage lang je 4 Liter) wurden Verordnet
-> u.a. Vancomycin
Abstriche nach 7 Tagen beweisen dann, dass der Keim bekämpft ist. Solange bin ich auf Isolation.
Freitag, 8. August 2008
Worst case - Not-OP
Über Nacht hatte ich keine Schmerzen. Jedoch wurde früh bei der Visite festgestellt, dass sich die Hornhaut über Nacht zerstört hat.
Vermutlich haben Bakterien die Hornhaut so stark angegriffen, dass diese an einigen Stellen sogar undicht war.
Jetzt MUSS transplantiert (Keratoplastik à chaud oder kurz KPL) werden, um das Auge zu retten. Leider ist nur ein Transplantat in Erlangen vorhanden. Aufgrund der "schlechten Qualität" (nur ca. 1300 anstatt 2500 Zellen/mm²) und der schon rel. langen Lagerung in der Nährlösung muss diese Hornhaut zumindest als "Pflaster" dienen, um das Auge zu retten.
--> Die OP war sehr kritisch. Selbst während der OP war nicht klar, ob das Auge gerettet werden kann.
--> Transplantation exzentrisch am unteren "Rand" nahe am Limbus.
Letztendlich ist die OP gut verlaufen. Jetzt ist erstmal Durchatmen angesagt.
Vermutlich haben Bakterien die Hornhaut so stark angegriffen, dass diese an einigen Stellen sogar undicht war.
Jetzt MUSS transplantiert (Keratoplastik à chaud oder kurz KPL) werden, um das Auge zu retten. Leider ist nur ein Transplantat in Erlangen vorhanden. Aufgrund der "schlechten Qualität" (nur ca. 1300 anstatt 2500 Zellen/mm²) und der schon rel. langen Lagerung in der Nährlösung muss diese Hornhaut zumindest als "Pflaster" dienen, um das Auge zu retten.
--> Die OP war sehr kritisch. Selbst während der OP war nicht klar, ob das Auge gerettet werden kann.
--> Transplantation exzentrisch am unteren "Rand" nahe am Limbus.
Letztendlich ist die OP gut verlaufen. Jetzt ist erstmal Durchatmen angesagt.
Donnerstag, 7. August 2008
Vorderkammerspülung
Für den gleichen Tag wurde eine Vorderkammerspülung geplant und durchgeführt.
Diese OP fand unter lokaler Betäubung statt -> Ein Betäubungs-Gel wird mehrmals auf das offene Auge aufgetragen. Anschliessend ist der Augapfel schmerzunempfindlich.
Aufgrund der Entzündung ist dieser Eingriff (wie bei einem entzündeten Zahn) trotzdem sehr unangenehm und leicht schmerzhaft.
Man liegt auf dem OP-Tisch, ein Tuch mit einer OP-Öffnung liegt auf dem Gesicht und über eine Nasensonde wird Sauerstoff gegeben. Die Lider werden mit Spreiz-Zangen geöffnet und man muss in dieses helle Licht schauen. Besonders unangenehm ist dann die Tatsache, wenn einem bewusst wird, dass sich die Instrumente, die man sieht, IM Auge befinden.
Nach der sog. lavage wurden Antibiotikum und Anti-Pilz-mittel in die Voderkammer und sogar in den Glaskörper gegeben.
Zusätzlich wurden für den restlichen Tag Infusionen zur Bekämpfung von Pilzbefall und Bakterien verordnet.
Diese OP fand unter lokaler Betäubung statt -> Ein Betäubungs-Gel wird mehrmals auf das offene Auge aufgetragen. Anschliessend ist der Augapfel schmerzunempfindlich.
Aufgrund der Entzündung ist dieser Eingriff (wie bei einem entzündeten Zahn) trotzdem sehr unangenehm und leicht schmerzhaft.
Man liegt auf dem OP-Tisch, ein Tuch mit einer OP-Öffnung liegt auf dem Gesicht und über eine Nasensonde wird Sauerstoff gegeben. Die Lider werden mit Spreiz-Zangen geöffnet und man muss in dieses helle Licht schauen. Besonders unangenehm ist dann die Tatsache, wenn einem bewusst wird, dass sich die Instrumente, die man sieht, IM Auge befinden.
Nach der sog. lavage wurden Antibiotikum und Anti-Pilz-mittel in die Voderkammer und sogar in den Glaskörper gegeben.
Zusätzlich wurden für den restlichen Tag Infusionen zur Bekämpfung von Pilzbefall und Bakterien verordnet.
Schmerzen
Der Entlassungstermin wurde auf den 08.08. festgelegt.
Nachts bekam ich jedoch starke Schmerzen. Der Nachtdienst konnte um 03:00 Uhr keine Probleme erkennen. Früh um 07:30 bei der Visite wurde festgestellt, dass sich evtl. Infektionen in der Vorderkammer gebildet haben. Es wurde sogar eine Pilzinfektion vermutet, was eine große Gefahr für das Auge darstellen würde.
Nachts bekam ich jedoch starke Schmerzen. Der Nachtdienst konnte um 03:00 Uhr keine Probleme erkennen. Früh um 07:30 bei der Visite wurde festgestellt, dass sich evtl. Infektionen in der Vorderkammer gebildet haben. Es wurde sogar eine Pilzinfektion vermutet, was eine große Gefahr für das Auge darstellen würde.
Freitag, 1. August 2008
Einweisung in die Augenklinik Erlangen
Hornhautprobleme- Es wurde beim Augenarzt ein Ulcus Cornea entdeckt -> Verdacht der Herkunft: Herpes-Viren.
Behandlung (Infusionen) schlägt an. Die Hornhaut beim Ulcus ist jedoch sehr dünn. Es sollte idealerweise in der nächsten Zeit transplantiert werden, da die Gefahr eines Durchbruchs besteht.
Behandlung (Infusionen) schlägt an. Die Hornhaut beim Ulcus ist jedoch sehr dünn. Es sollte idealerweise in der nächsten Zeit transplantiert werden, da die Gefahr eines Durchbruchs besteht.
Donnerstag, 1. Mai 2008
Vorgeschichte
Bereits im April 2007 musste ich wegen Hornhautproblemen (Herpes-Infektionen und Ulcus) am linken Auge stationär behandelt werden.
Im Mai 2008 - nach ca. 1 Jahr mit Augenproblemen musste ich erneut stationär beandelt werden. Wieder Herpes und Ulcus. Diesmal ist die Hornhaut schon massiv geschädigt und das Sehen leicht eingeschränkt. Richtig zur Ruhe komt das Auge in den folgenden Wochen und Monaten jedoch nicht.
Im Mai 2008 - nach ca. 1 Jahr mit Augenproblemen musste ich erneut stationär beandelt werden. Wieder Herpes und Ulcus. Diesmal ist die Hornhaut schon massiv geschädigt und das Sehen leicht eingeschränkt. Richtig zur Ruhe komt das Auge in den folgenden Wochen und Monaten jedoch nicht.
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